ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2006Reinhard Aschenbrenner: Engagiert für die Arzneimittelsicherheit

VARIA: Personalien

Reinhard Aschenbrenner: Engagiert für die Arzneimittelsicherheit

Dtsch Arztebl 2006; 103(24): A-1701 / B-1453 / C-1405

Hibbeler, Birgit

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Reinhard Aschenbrenner Foto: privat
Reinhard Aschenbrenner Foto: privat
Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Reinhard Aschenbrenner ist am 15. Juni 100 Jahre alt geworden. Der Internist war viele Jahre Ärztlicher Direktor des Allgemeinen Krankenhauses Altona in Hamburg (heute Asklepios Klinik Altona).
Aschenbrenner habilitierte sich 1938 und wurde 1944 von der Universität Hamburg zum außerplanmäßigen Professor für Innere Medizin berufen. 1946 übernahm der gebürtige Münchner als Ärztlicher Direktor die Leitung des Allgemeinen Krankenhauses Altona. Nach seiner Pensionierung 1971 war Aschenbrenner bis 1978 als niedergelassener Internist tätig. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit lagen auf den Gebieten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionskrankheiten, Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit. Er hat zahlreiche Publikationen zu diesen Themen herausgegeben.
Aschenbrenner engagierte sich zudem in Gremien der Ärzteschaft. Viele Jahre war er Mitglied der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft. 1958 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden dieses Fachausschusses der Bundes­ärzte­kammer gewählt. Von 1969 bis 1977 bekleidete er schließlich das Amt des Vorsitzenden.
Darüber hinaus war Aschenbrenner Mitglied des Beirates „Arzneimittelsicherheit“ beim damaligen Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit in Bonn. Die Universität Heidelberg ehrte ihn mit der Ehrendoktorwürde.
In Anerkennung seines Einsatzes und in Würdigung seines Lebenswerks wurde er mit der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet. BH
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