VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(24): A-1702 / B-1454 / C-1406

EB

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LNSLNS H. G. Creutzfeldt-Naturheilkunde-Preis 2006 – verliehen vom H. G. Creutzfeldt-Institut, Kiel, an das Mistelpräparat Helixor®. Das Präparat habe eine positive Wirkung auf die Lebensqualität und das Immunsystem von Krebspatienten und eine Hemmung des Tumorwachstums gezeigt, hieß es in der Laudatio.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung hat folgende Preise verliehen:
Richard-Jung-Preis – verliehen an Priv.-Doz. Dr. Klaus Jahn, München, und Prof. Dr. Ulf Ziemann, Frankfurt am Main. Jahn erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner hervorragenden Leistung bei der Untersuchung von Stand- und Gangregulation bei Gesunden und Patienten mit vestibulären Störungen. Ziemann wurde für seine herausragende Leistung bei der Untersuchung von Erregbarkeit und Plastizität im Motorkortex des Menschen geehrt.
Alois-Kornmüller-Preis – verliehen an Dr. Andreas Luft, Tübingen, in Würdigung seiner experimentellen und klinischen Arbeiten zur kortikalmotorischen Reorganisation, Funktionserholung und Rehabilitation motorischer Ausfälle nach Hirninfarkten.
Ultraschall-Preis – verliehen an Dr. Christina Haubrich, Aachen, für ihre wichtigen wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Neurosonologie.

AACR-Preis – verliehen von der US-amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft American Association for Cancer Research (AACR) an Prof. Dr. med. Ivan Dikic, Institut für Biochemie des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Biochemiker und Mediziner erhielt die Auszeichnung für seine wegweisenden Beiträge zur Aufklärung der biochemischen Signalgebung durch Wachstumsfaktoren und ihre Rezeptoren. Seine Arbeit hat zu einem besseren Verständnis von molekularen Mechanismen geführt, die abhängig vom Protein Ubiquitin den intrazellulären Transport aktivierter Rezeptoren von Wachstumsfaktoren regulieren können.

IGLD-Wissenschaftspreis 2006 – verliehen durch die „Interdisziplinäre Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie e.V.“ (IGLD) an Priv.-Doz. Dr. T. H. Brümmendorf und Dr. R. Ludwig in Würdigung ihrer Arbeiten auf dem Gebiet der medizinisch/experimentellen und klinischen Labordiagnostik. Der Preis ist mit 2 500 Euro dotiert.

Otto Schwarz, Vorstand der Walter Schulz Stiftung; Simone Fulda, Dominik Rüttinger;Wolfgang Eiermann, Monika Thieler, Wolf Bleichrodt, Vorstand und Beirat der Walter Schulz Stiftung (von links) Foto: Krafthand Verlag Walter Schulz GmbH
Otto Schwarz, Vorstand der Walter Schulz Stiftung; Simone Fulda, Dominik Rüttinger;Wolfgang Eiermann, Monika Thieler, Wolf Bleichrodt, Vorstand und Beirat der Walter Schulz Stiftung (von links) Foto: Krafthand Verlag Walter Schulz GmbH
Walter-Schulz-Stiftungspreis – verliehen durch die Walter Schulz Stiftung, Dotation jeweils 10 000 Euro, für Arbeiten auf dem Gebiet der medizinischen Krebsforschung, vorzugsweise der Tumorimmunologie. Die Preise für 2005 erhielten Priv.-Doz. Dr. med. Simone Fulda, Universitätsklinik Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, für ihre Arbeit zur „Sensitivierung resistenter Tumore für Chemotherapie und Apoptose durch Resveratrol – ein Polyphenolderivat des Rotweins“ und für 2006 Dr. med. Dominik Rüttinger, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität, München, für seine Arbeiten zur „Immuntherapie solider Tumoren und Metastasen durch Übertragung Tumor-spezifischer T-Lymphozyten“. EB
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