ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2006Deutscher Ärztetag: Adäquate GOÄ auch für gesetzlich Versicherte
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS In keinem anderen Bereich außer im Gesundheitswesen richtet der Leistungserbringer seinen Vergütungsanspruch nach den Vorgaben Dritter. Der Handwerker stellt seine Rechnung unabhängig von dem, was der Bausparvertrag abdeckt, der Kfz-Mechaniker muss nicht danach fragen, was die Kasko übernimmt. Nur wir Ärzte lassen uns budgetieren und reglementieren. Wir lassen uns darauf ein, unser Handeln vor Dritten zu rechtfertigen, indem wir neben dem bisherigen, auch den allerneuesten Vordruck des Verwaltungs-sachbearbeiters beantworten. Wir Ärzte sind nur unseren Patienten verpflichtet. Der Patient muss unsere Leistungen nachvollziehen und aushalten. Unsere Patienten sind zumeist gerne bereit, uns unsere Arbeit adäquat zu vergüten, weil sie den Benefit unseres Bemühens um ihr Wohlergehen spüren. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir Ärzte unsere Vergütung direkt von dem erhalten, der unsere Leistung in Anspruch nimmt, indem sämtliche Leistungen nach einer adäquaten GOÄ mit Rechnung liquidiert werden; auch bei gesetzlich Versicherten. So ist die direkte Kontrolle der abgerechneten Leistungen gewährleistet . . . Dem Staat obliegt in diesem Modell die Aufgabe, für seine Bürger bei den Versicherungen für eine Grundsicherung zu sorgen.
Dr. F. Michold
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige