ArchivDeutsches Ärzteblatt8/1997Ramadan: Bedeutung für Kinder und Jugendliche

SPEKTRUM: Leserbriefe

Ramadan: Bedeutung für Kinder und Jugendliche

Jung, Christoph

Zu dem Beitrag "Islamische Patienten und das religiöse Fasten: Compliance versus Glauben" von Dr. med. H.-Thomas Gosciniak in Heft 3/1997
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Das Wissen um die Religionsbestimmungen des Fastenmonats Ramadan ist in der Tat für deutsche Arztpraxen unumgänglich geworden. Es ist darüber hinaus aber auch nützlich zu wissen, wie es um die Einhaltung des Ramadan für Kinder und Jugendliche bestellt ist.
Kinder lernen schon früh in der Koranschule die Bedeutung des Ramadan. Demnach können Kinder das Anfangsalter ihrer Fastenübung entweder selbst bestimmen oder den Gewohnheiten des Elternhauses folgen. Darüber hinaus gibt es die Bestimmung, wonach das Fastengebot mit dem frühesten Pubertätsansatz zusammenfällt, bei Mädchen mit dem neunten Lebensjahr, bei Buben mit dem zwölften Lebensjahr.
Ausnahmen bei Krankheit sind ebenso selbstverständlich wie die individuelle Festlegung des Zeitpunktes zur Fastenverpflichtung. Häufige Übung ist es auch, die Kinder nur am Wochenende fasten zu lassen.
Im Schulalltag und bei Lehrverhältnissen will das bedacht und gewußt sein.
Dr. med. Christoph Jung, Mainaustraße 40, 78464 Konstanz
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote