ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2006Ärzteproteste: Solidarität der Patienten notwendig
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: Georg J. Lopata
Foto: Georg J. Lopata
Endlich entdeckt unsere Berufsgruppe die ärztliche Solidarität. Als Teilnehmer der letzten Berlin-Demo konnte ich das selbst erleben . . . Ärztliche Solidarität allein reicht jedoch nicht: Wir brauchen auch die Solidarität der Patienten, für deren Versorgungsqualität wir ja letztendlich kämpfen. Verständnis für unser Bestreben, unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern, Bürokratie auszutrocknen und stattdessen Leistungen an Patienten zu erhalten, finden wir fast überall. Verständnis für Gehaltsforderungen werden wir angeblich ja ach so reichen Ärzte jedoch m. E. nicht ernten können: Unser „Pfeffersack“-Image hat leider alle Praxispleiten und homöopathischen Ex-AiP-„Gehälter“ überlebt. Deshalb: Dröhnt bitte nicht ständig „Euro, Euro“. Denn dann haben wir vielleicht nicht nur im Ausland, sondern auch hier eine Zukunft – und unsere Patienten auch.
Achim Peter, Dringenberger Straße 63, 33014 Bad Driburg

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote