ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2006Tarifvertrag der Uniklinikärzte: Große Zustimmung

POLITIK

Tarifvertrag der Uniklinikärzte: Große Zustimmung

Flintrop, Jens

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LNSLNS Mit deutlicher Mehrheit haben sich die betroffenen MB-Mitglieder für den Abschluss des vom Marburger Bund mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ausgehandelten ärztespezifischen Tarifvertrages für die Ärzte an Unikliniken ausgesprochen. In der Urabstimmung stimmten 86 Prozent für den Abschluss. Ausschlaggebend für das positive Votum war wohl vor allem die Tatsache, dass es gelungen ist, erstmals einen eigenständigen Tarifvertrag für Ärzte zu erkämpfen. Nach wochenlangen intensiven Streiks an den Unikliniken hatten sich Arbeitgeber und Marburger Bund auf einen arztspezifischen Vertrag geeinigt, der bereits am 1. Juli 2006 Gehaltszuwächse, eine bessere Bezahlung von Ruf- und Bereitschaftsdiensten sowie eine Reihe von Regelungen zur Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vorsieht. Nicht durchsetzen konnte sich die Klinikärztegewerkschaft mit ihrer Forderung nach Einbezug der Ärzte in den psychiatrischen Landeskliniken und nach einer Ost-West-Angleichung der Gehälter. JF
Der Tarifvertrag im Wortlaut unter www.aerzteblatt.de/plus2706
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