ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2006Supportivtherapie bei malignen Erkrankungen. Prävention und Behandlung von Erkrankungssymptomen und therapiebedingten Nebenwirklungen

BÜCHER

Supportivtherapie bei malignen Erkrankungen. Prävention und Behandlung von Erkrankungssymptomen und therapiebedingten Nebenwirklungen

Link, Hartmut; Bokemeyer, Carsten; Feyer, Petra

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Onkologie: Praxisrelevantes Wissen
Hartmut Link, Carsten Bokemeyer, Petra Feyer (Hrsg.): Supportivtherapie bei malignen Erkrankungen. Prävention und Behandlung von Erkrankungssymptomen und therapiebedingten Nebenwirklungen. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 2006, XXII, 470 Seiten, 45 Abbildungen, 136 Tabellen, gebunden, 79,95 €
Multimodale Therapiekonzepte, die aus Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie und Immuntherapie bestehen, setzen sich in der Onkologie immer mehr durch. Diese komplexen Therapiestrategien müssen stets durch eine Supportivtherapie unterstützt werden, sonst ist die Akzeptanz durch die Patienten nicht gewährleistet. Als Konsequenz wird die Therapie dann nicht protokollgemäß durchgeführt, und der Therapieerfolg ist gefährdet. Eine optimale Betreuung von Krebspatienten erfordert deshalb nicht nur die Umsetzung modernster und evidenzbasierter Behandlungsverfahren, sondern zugleich die Befriedigung von Bedürfnissen der Patienten nach Fürsorge und Hilfe bei krankheitsbedingten und therapieinduzierten Symptomen.
Das Buch befasst sich besonders mit den Maßnahmen, die sich gegen die tumorbedingten Störungen von Organfunktionen und die Toxizität der Tumortherapie richten. In 24 Kapiteln werden die diversen Aspekte der Supportivtherapie abgehandelt, wobei der Schwerpunkt mehr auf die begleitende Therapie für die spezifische Tumortherapie gelegt wird.
Wie bei allen Monographien mit zahlreichen Mitautoren, die entweder allein oder in Zusammenarbeit eines der 24 Kapitel abfassen, ist der Aufbau der einzelnen Kapitel etwas heterogen. Die Autoren sind zweifelsohne Experten in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich. Es ist ihnen auch gelungen, einen ausgewogenen Überblick über den neuesten Stand zu geben. Die meisten Kapitel sind informativ und logisch dargestellt und die Referenzen umfassend. Andererseits sind die Beiträge stilistisch sehr unterschiedlich. Die Anordnung und Hierarchie der Themen erscheint etwas willkürlich.
Dem Verfasser ist es gelungen, das aktuelle, notwendige praxisrelevante Wissen der supportiven Therapie bei der täglichen Arbeit zur Verfügung zu stellen. In der Tat gehören supportive Maßnahmen unverzichtbar zum onkologischen Behandlungskonzept, was bisher noch nicht ausreichend abgehandelt wurde. Anthony D. Ho
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