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Sigrid Harendza Foto: Schulz, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Sigrid Harendza Foto: Schulz, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ars legendi-Preis – verliehen von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft an Priv.-Doz. Dr. Sigrid Harendza, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, für herausragende und innovative Leistungen bei der Entwicklung des in Hamburg seit zwei Jahren umgesetzten neuen Lehrplans (Klinisches Curriculum – KliniCuM). Die Dotation des Preises beträgt 25 000 Euro.

Digest-Preis – verliehen von der Deutschen Internationalen Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie, dotiert mit jeweils 1 500 Euro, an Dr. med. Alexandra Aicher, Frankfurt am Main, für die Arbeit „Low-energy shock wave for enhancing recruitment of endothelial progenitor cells – a new modality to increase efficacy of cell therapy in chronic ischemia“, und an Dr. med. Alexander Hofmann, Mainz, für die Arbeit „Extracorporal shock wave-mediated changes in proliferation and differantiation of human osteoblasts“.

Publizistik-Preis 2006 – verliehen von der Stiftung Gesundheit, Hamburg, an die ZEIT-Autorin Martina Keller. Sie wird für ihren Artikel „Geben und einnehmen“ gewürdigt, in dem sie die Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen und der Pharmaindustrie beschreibt. Der Preis war mit 2 500 Euro dotiert.

Paul-Martini-Preis – verliehen von Paul-Martini-Stiftung, Berlin, an Prof. Dr. med. Bodo Levkau von der Universität Duisburg-Essen, dotiert mit 25 000 Euro. Die Forschung von Prof. Levkau hat wesentlich dazu beigetragen, dass High-density Lipoproteine (HDL) zunehmend als Hauptakteure der endogenen Kardioprotektion begriffen werden. Prof. Levkau konnte in einer klinischen Studie belegen, dass Patienten mit hohem HDL-Plasmaspiegel ein geringeres Risiko haben, bei einer koronaren Intervention eine Myokardschädigung zu erleiden. Tierexperimentell dokumentierte er zudem, dass ein Schutz vor Myokardinfarkt auch kurzfristig, das heißt durch akute intravenöse Gabe von HDL oder Sphingosin-1-Phosphat, erzielt werden kann.

Innovationspreis – verliehen vom Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e.V., dotiert mit 5 000 Euro, an Andreas Keller für eine grundlegende bioinformatische Machbarkeitsstudie zur Früherkennung von Krebserkrankungen mittels Blutabnahme. Andreas Keller, der noch Student ist, ist es unter der Betreuung des Saarbrücker Bioinformatikers Prof. Lenhof und des Homburger Humangenetikers Prof. Meese gelungen, Nachweismethoden für Hirntumoren über die Analyse von Blutseren der Patienten zu entwickeln – in einem sehr frühen Krankheitsstadium und mit vergleichsweise geringem Aufwand.

Präventionspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, gestiftet von Prof. Dr. med. Dieter Klaus, dotiert mit 5 000 Euro, an Dr. med. Christine Graf von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Graf hatte die Daten von 1 678 Grundschülern hinsichtlich des Verhältnisses von Körpergewicht, Bauch- und Hüftumfang und Blutdruck ausgewertet. Im Rahmen der Arbeit nahmen 40 übergewichtige Kinder an einem Interventionsprogramm teil. Nach neun Monaten zeigte sich, dass die übergewichtigen Kinder mithilfe des Programms weniger an Gewicht zunahmen als Kinder ohne Begleitprogramm.

Wilhelm-Warner-Preis – verliehen von der Wilhelm-Warner-Stiftung an den Marburger Onkologen Prof. Dr. Andreas Neubauer, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg. Neubauer wurde für seine molekulargenetischen und molekularbiologischen Analysen bei Patienten mit akuten und chronischen Leukämien ausgezeichnet. Der Preis war mit 10 000 Euro dotiert.

Rudolf-Virchow-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, dotiert mit 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Gattenlöhner für seine Arbeiten über Diagnostik und Therapie des seltenen, aber schwerwiegenden Weichteiltumors Rhabdomyosarkom. Gattenlöhners Arbeiten, die in renommierten internationalen Fachzeitschriften erschienen, umfassen den gesamten Bereich von der Grundlagenforschung über die Diagnostik bis hin zu neuen, immuntherapeutischen Behandlungsmethoden. EB
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