ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2006Arzthelferinnen: Neuer Name, neue Ideen

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Arzthelferinnen: Neuer Name, neue Ideen

Dtsch Arztebl 2006; 103(28-29): A-1929 / B-1657 / C-1601

Rieser, Sabine

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Arzthelferinnen sollen die Ärzte künftig in noch stärkerem Maß von nichtmedizinischen Arbeiten entlasten. Foto: Peter Wirtz
Arzthelferinnen sollen die Ärzte künftig in noch stärkerem Maß von nichtmedizinischen Arbeiten entlasten.
Foto: Peter Wirtz
In Zukunft mehr Aufgaben im Praxisteam
Die Arzthelferinnen wollen sich in Zukunft stärker um eigenständige Aufgabenfelder bemühen, ohne jedoch – wie zum Teil die Pflegeberufe – mit den Ärzten zu konkurrieren. „Bei entsprechender Aus- und Weiterbildung können sie in noch viel stärkerem Maß als bisher koordinieren und den Arzt/die Ärztin von nichtmedizinischen Arbeiten entlasten“, betonte Sabine Rothe, Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe. In Zukunft werde die Betreuung von Kranken vermehrt von Praxisteams übernommen. Hier könnten Arzthelferinnen im Team familiäre und soziale Ressourcen koordinieren, weil sie den Patienten und sein soziales Umfeld kennen.
Rothe vertritt eine Organisation, die 1963 als Berufsverband der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen gegründet wurde. Anlass für die Umbenennung sind geänderte Berufsbezeichnungen als Folge der neuen Ausbildungsordnungen zur Medizinischen und Tiermedizinischen Fachangestellten, die zum 1. August 2006 in Kraft treten.
Ärzteschaft und Politik sollten alles daran setzen, um den Beruf der Arzt-, Zahnarzt- oder Tierarzthelferin wieder attraktiver zu machen, sodass sich mehr qualifizierte Bewerberinnen dafür interessieren, forderte Präsidiumsmitglied Margret Urban. Dazu seien neue tarifpolitische Wege nötig, zum Beispiel die Honorierung nach Berufserfahrung, Arbeits- und Fachkenntnissen. Außerdem müssten sich die Kolleginnen an der Qualitätssicherung beteiligen. Rie
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