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LNSLNS Es war interessant zu lesen, dass der Gewinn der DKV im Jahr 2005 von 46,6 auf 79,3 Millionen Euro gestiegen ist. Als Versicherter der DKV möchte ich dazu einen Kommentar abgeben, denn diese Gewinne werden meiner Meinung nach auch durch einen Katalog an Versicherungsleistungen erreicht, der teilweise unter dem Niveau der GKV liegt. Exemplarisch möchte ich das Thema Ergotherapie erläutern. Der Kinderarzt unseres Vertrauens sieht in der Ergotherapie einen sinnvollen Ansatz der nicht medikamentösen Therapie des ADS. Die Kosten dieser Gesundheitsleistung werden bei gesetzlich Versicherten im Allgemeinen übernommen, dies ist nach Aussage der DKV allerdings für die privaten Versicherer nicht bindend. Ich werde also auf den Kosten dieser Behandlung für meinen Sohn sitzen bleiben. Von Kulanz bisher keine Spur. Trotz mehrerer Briefe meinerseits blieben die meisten meiner gestellten Fragen bis heute unbeantwortet. Übrigens wurden im Januar 2006 die Versicherungsbeiträge für meine drei Kinder um circa zehn Prozent erhöht. Als Vater wünsche ich mir insbesondere für meine Kinder eine optimale Gesundheitsversorgung und Therapiefreiheit für die behandelnden Ärzte. Deshalb hatte ich mich für eine private Kran­ken­ver­siche­rung entschieden. Vielleicht hätte ich doch lieber Aktien der DKV kaufen sollen, schließlich scheint die Gewinnsituation bestens zu sein.
Frank Faßbinder,
St. Mergener Straße 46, 54292 Trier
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