ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2006Medizinethik: Missverständlich
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LNSLNS Der zitierte Satz des Bundes­ärzte­kammerpräsidenten „Das Wichtigste aber sei, dass Ärzte Forschung ausschließlich am – und nicht mit Menschen betreiben“ ist missverständlich. Denn man kann ihn auch so verstehen, dass bei Forschung am Menschen der Träger des Forschungsobjektes gleichsam ausgeklammert oder aber, noch schlimmer, der Patient zu einem Objekt degradiert wird, an dem etwas gemacht wird, wohingegen Forschung mit Menschen deutlich machen sollte, dass ein Forschungsvorhaben gemeinsam mit einem darüber aufgeklärten Menschen durchgeführt wird, der darin eingewilligt hat.
Prof. Dr. Hanfried Helmchen,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Eschenallee 3, 14050 Berlin
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