ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2006Gesundheitsgespräche: Warnung vor Defensivmedizin

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Gesundheitsgespräche: Warnung vor Defensivmedizin

Dtsch Arztebl 2006; 103(30): A-2002

EB

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LNSLNS Diskussion über Patientensicherheit
Bürokratisierung, Überregulierung und Entsolidarisierungstendenzen im Gesundheitswesen kritisierte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Dr. med. Reiner Brettenthaler, bei den 12. Europäischen Gesundheitsgesprächen in Mondsee am 2. und 3. Juli. Bei der Veranstaltung ging es unter anderem um das Thema Patientensicherheit. In einer gesundheitspolitischen Matinee diskutierten Heinz-Dieter Laum, Vorsitzender der Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler, die Leiterin des Universitätsspitals Basel, Rita Ziegler, und die ehemalige Patientenanwältin von Kärnten, Doris Lakomy, den Umgang mit „Fehlern“ im Gesundheitswesen.
Im Zusammenhang mit „Standards im Gesundheitswesen“ warnte Klaus Ulsenheimer, Spezialist für Haftungsfragen und Risiko-Management, vor einer Defensivmedizin, die er vor allem durch eine Abwehrhaltung von Ärzten gegenüber risikoreichen, aber notwendigen Eingriffen charakterisierte.
Der Ergebnisband über die 11. Europäischen Gesundheitsgespräche ist vor kurzem im Universitätsverlag Trauner als Band 1 der von Peter Atteslander, Elmar Doppelfeld, Johannes Gostomzyk und Klaus Zapotoczky herausgegebenen Reihe „Europäische Gesundheitsgespräche“ erschienen. Die 13. Europäischen Gesundheitsgespräche finden am 1. und 2. Juli 2007 in Mondsee statt. EB
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