ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2006Ambulante Geburten: Möglicherweise mehr Zuschüsse

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Ambulante Geburten: Möglicherweise mehr Zuschüsse

Rieser, Sabine

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Künftig soll es bei Entbindungen in Geburtshäusern Zuschüsse von den Kassen geben. Foto: JOKER
Künftig soll es bei Entbindungen in Geburtshäusern Zuschüsse von den Kassen geben. Foto: JOKER
Änderung bei den Betriebskosten angestrebt
Die Bundesregierung will Krankenkassen durch eine gesetzliche Regelung die Möglichkeit einräumen, bei Entbindungen in Geburtshäusern einen Zuschuss zu den Betriebskosten zu zahlen. Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Bislang müssen Schwangere diese Kosten meist selbst übernehmen, weil kein Anspruch auf eine Erstattung besteht.
Derzeit kommen jährlich 1,5 Prozent aller Kinder in Deutschland außerhalb eines Krankenhauses zur Welt. Aus dem Qualitätsbericht von 2003 geht nach Angaben der Bundesregierung hervor, dass 74 Prozent der Frauen als Motiv angaben, dann von der vertrauten Hebamme unterstützt zu werden. 68 Prozent nannten als Grund Selbstbestimmung, 29 Prozent vorhergehende Geburtserfahrungen in der Klinik.Offizielle Angaben über Hausgeburten oder ambulante Geburten in Kliniken liegen für die Länder der Europäischen Union nicht vor. Im Internet ist aber ein „Birth Center Network of Europe“ im Aufbau. Aus den Niederlanden ist bekannt, dass dort rund ein Drittel der Geburten außerklinisch stattfindet. Informationen: www. bundestag.de/Dokumente/Drucksachen 16/1794. Rie
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