ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2006Geburtsgröße beeinflusst kolorektales Krebsrisiko

MEDIZIN: Referiert

Geburtsgröße beeinflusst kolorektales Krebsrisiko

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LNSLNS Eine relativ geringe Körpergröße bei der Geburt soll bei Männern mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Diabetes mellitus und bei Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einhergehen.
In einer umfangreichen Studie untersuchten die skandinavischen Autoren einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Geburtsgewicht und dem Risiko, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken. Ausgewertet wurden die Daten von 16 016 Frauen und 19 681 Männern, die zwischen 1920 und 1958 geboren waren. Faktoren wie Alter der Mutter, Schwangerschaftsdauer, Körpergröße der Mutter und sozioökonomischer Status wurden mitberücksichtigt.
Männer, deren Länge bei der Geburt weniger als 51 cm betrug, wiesen ein doppelt so hohes Krebsrisiko auf wie diejenigen mit einer Größe von mehr als 53 cm. Ähnliche Assoziationen ergaben sich für Kopfumfang und Geburtsgewicht, wohingegen für Frauen keine derartigen Assoziationen ermittelt werden konnten. w

Nilsen TIL, Romundstad PR, Troisi R, Potischman N, Vatten LJ: Birth size and colorectal cancer risk: a prospective population based study. Gut 2005 54: 1728–32.

Prof. L.J. Vatten, Department of Public Health and General Practice, The Norwegian University of Science and Technology, NO 7489 Trondheim, E-Mail: lars.vat
tan@medisin.ntnu.no

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