VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(30): A-2060 / B-1772 / C-1716

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LNSLNS Christian-Lauritzen-Preis – verliehen von der Deutschen Menopause Gesellschaft an Dr. med. Petra Stute, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Münster. Stute erhielt den mit 5 000 Euro dotierten Preis für ihre Arbeit „Effect of menopausal status and hormone therapy on estrogen biosynthesis in mammary tissue“.

Sertürner-Preis 2005 – verliehen von der Sertürner Gesellschaft Einbeck e.V., gestiftet von der Firma Mundipharma GmbH, Limburg, an Dr. med. Justus Benrath, Klinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin der Medizinischen Universität Wien. Der Preis war mit 10 000 Euro dotiert. Benrath erhielt die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Schmerztherapie.

Forschungsförderpreis der DGPI 2006 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) an Dr. med. Anne Katrin Detjen, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité-Campus Virchow Klinikum, Berlin, für das Forschungsvorhaben „Eine Pilotstudie zur Identifizierung von spezifischen immunologischen Parametern zur Beurteilung von Krankheitsaktivität und Krankheitsverläufen bei der Tuberkulose im Kindesalter“. Der Preis war mit 10 000 Euro dotiert.

Attempto-Preise 2006 – verliehen im Rahmen der Mitgliederversammlung der Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen e.V. (Unibund) an die Wissenschaftler Axel Lindner und Andrew Welchman für ihre Verdienste um die Schizophrenie- und Wahrnehmungsforschung. Die Preise waren mit jeweils 7 500 Euro dotiert.
Axel Lindner forscht als Postdoktorand am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Er wurde für seine Arbeit über Schizophrenie ausgezeichnet.
Andrew Welchman ist an der School of Psychology an der Universität Birmingham beschäftigt. Er untersuchte neuronale Prozesse in der Informationsverarbeitung des Gehirns.

Reinhard Jahn, Markus F. Neurath, Dietrich Niethammer, Jan Wehkamp (von links) Foto: privat
Reinhard Jahn, Markus F. Neurath, Dietrich Niethammer, Jan Wehkamp (von links) Foto: privat
Ernst Jung-Preis für Medizin 2006 – verliehen von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, an Prof. Reinhard Jahn, Direktor der Abteilung Neurobiologie, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, und Prof. Dr. med. Markus F. Neurath, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Die beiden Forscher teilen sich das Preisgeld von 250 000 Euro.
Jahn wurde für seine Arbeiten zum Verständnis der synaptischen Übertragungen im Nervensystem ausgezeichnet. Neurath zählt zu den herausragenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Immunreaktionen der Darmschleimhaut.

Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2006 – verliehen an Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Niethammer, Universitäts-Kinderklink, Universität Tübingen, zurzeit Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung das Lebenswerk des Forschers, der über viele Jahre Inhaber des Lehrstuhls für Kinderheilkunde an der Universität Tübingen war.

Ernst Jung-Karriere-Förder-Preis für Medizin 2006 – verliehen an Dr. med Jan Wehkamp, Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie, Stuttgart. Wehkamp ist es gelungen, einen neuen Pathomechanismus der chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ung Morbus Crohn aufzudecken. EB
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