ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2006Psychotherapie: Zustimmung
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LNSLNS Frau Dr. Astrid Bühren hat in ihrer Funktion als Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer das wichtige Thema der Förderung der psychiatrischen-psychotherapeutischen-psychosozialen Kompetenz im ärztlichen Handeln in allen Fachgebieten initiiert. Die Berücksichtigung psychosozialer Aspekte spielt in meinem Fachgebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie eine wichtige Rolle. Neben Krankheits- und Traumafolgen leiden viele Patient(inn)en z. B. unter körperlichen Fehlentwicklungen, die zu psychosomatischen Störungen führen können bis hin zur Entwicklung in das Chronisch-Kranksein. Die gezielte interdisziplinäre ärztlich psychotherapeutische und plastisch-chirurgische Therapie kann in vielen Fällen solcher negativen Entwicklung entgegenwirken; dieser Therapieansatz muss von den Kassen als notwendige Behandlung honoriert werden. Der Aussage von Prof. Loew: „ Wir halten eine biopsychosoziale Betrachtungsweise für unbedingt notwendig“ kann aus Sicht aller chirurgischen Fächer nur zugestimmt werden.
Prof. Dr. med. Marianne Schrader, Strecknitzer Tannen 16, 23562 Lübeck

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