ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2006Gegen das babylonische Sprachengewirr: Comics können die Kommunikation unter Wissenschaftlern vereinfachen

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Gegen das babylonische Sprachengewirr: Comics können die Kommunikation unter Wissenschaftlern vereinfachen

EB

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LNSLNS Dem babylonischen Sprachengewirr der Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen kann abgeholfen werden. Mithilfe von Comics können auch komplexe, schwer verständliche Sachverhalte auf einfache Weise dargestellt werden. Forscher aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim nutzen nun nach eigenen Angaben diesen Weg der Kommunikation. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Addiction Biology haben die Autoren Carles Sanchis-Segura und Rainer Spanagel erstmals Comics in einem Übersichtsartikel publiziert.
Die Autoren hoffen darauf, dass mit der Comicsprache die interdisziplinären Kommunikationsbarrieren abgebaut werden, dass Lehrbücher in der Schule und im Studium vereinfacht werden und dass komplexe wissenschaftliche Sachverhalte auch einer breiten Öffentlichkeit leichter zugänglich gemacht werden können.
Die zunehmende Spezialisierung in der Wissenschaft führt dazu, dass viele Disziplinen ihre eigene Sprache entwickelt haben. Sanchis-Segura und Spanagel hatten die Idee, Comics zu verwenden, „um in der einfachsten Weise komplizierte Verhaltensmethoden und Paradigmen im Suchtforschungsbereich zu illustrieren“. Der Comiczeichner Walter Hollenstein hat dies umgesetzt: www.zi-mannheim.de/psychopharmakologie.html. EB

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