ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2006Unterversorgung: Unterstützung beschlossen

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Unterversorgung: Unterstützung beschlossen

Rieser, Sabine

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Kassen und KV einig über finanzielle Anreize
Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in Brandenburg hat Mitte Juli entschieden, Ärztinnen und Ärzte finanziell zu unterstützen, die in unterversorgten und von Unterversorgung bedrohten Gebieten tätig werden. Die Kosten teilen sich Kassenärztliche Vereinigung (KV) und Kassen.
Wer eine Praxis in einer unterversorgten Region übernimmt oder neu gründet, erhält einen Investitionskostenzuschuss von 30 000 Euro. Dort, wo Unterversorgung droht, beträgt die Unterstützung 20 000 Euro. Darüber hinaus sind Zuschüsse von 10 000 bis 15 000 Euro möglich, wenn Vertragsärzte eine Praxis als Zweigpraxis weiterführen.
Im Gegenzug müssen sich Ärztinnen und Ärzte verpflichten, fünf Jahre am gewählten Ort tätig zu sein, ausreichend Sprechstunden anzubieten und am ärztlichen Bereitschaftsdienst teilzunehmen. Sonst sind die Zuschüsse zurückzuzahlen. „Wir haben lange mit den Krankenkassen um solche Lösungen gerungen. Dass es jetzt, nach vielen Monaten intensiver Diskussion, endlich dazu gekommen ist – darauf sind wir auch stolz“, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der KV Brandenburg, Dipl.-Med. Andreas Schwark, die Entscheidung. Rie
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