ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2006Gesundheitsminister: Zahlreiche Beschlüsse

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Gesundheitsminister: Zahlreiche Beschlüsse

Rieser, Sabine

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LNSLNS Opiatabhängige und Ärztemangel waren Thema.
Die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) will, dass der Nichtraucherschutz in Deutschland noch deutlicher gestärkt wird. Vorgaben für öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel sollten verschärft werden, forderten die für Gesundheit zuständigen Minister und Senatoren der Länder auf ihrem jüngsten Treffen Ende Juni in Dessau. Dort berieten sie insgesamt mehr als 30 Anträge Einstimmig verabschiedet wurde ein Antrag zum drohenden Ärztemangel. Darin heißt es, es „sollten alle Möglichkeiten für die Schaffung facharztübergreifender medizinischer Versorgungszentren und die Öffnung von Krankenhäusern für die ambulante Versorgung ausgeschöpft sowie die Integration von sozialen Diensten bedarfsorientiert gefördert werden“.
Ebenfalls einstimmig wurde das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, eine Ausbildungsregelung der operationstechnischen Assistenz als Gesundheitsberuf auf den Weg zu bringen. Die GMK hat zudem angeregt, eine Informationsoffensive zur Folsäureprophylaxe zu starten, um die Zahl der mit Fehlbildungen zur Welt kommenden Kinder zu senken. Sie sprach sich darüber hinaus dafür aus, so genannte „Palliative Care Teams“ angemessen zu vergüten, um die Versorgung schwerstkranker Menschen zu verbessern.
Die Länder wollen zudem mit Vertretern des Bundes in einer Arbeitsgruppe offene Fragen zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger klären. Die Übernahme der medizinischen Behandlungskosten mit Diamorphin zu ihren Lasten oder der von Kommunen über das Jahr 2006 hinaus lehnen sie ab. Rie
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