ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2006Robert Schumann (1810–1856): „Qualen fürchterlichster Melancholie“

THEMEN DER ZEIT

Robert Schumann (1810–1856): „Qualen fürchterlichster Melancholie“

PP 5, Ausgabe August 2006, Seite 363

Franzen, Caspar

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Ein pathographischer Beitrag zum 150. Todestag des Komponisten
Caspar Franzen

Vor 150 Jahren, am 29. Juli 1856, starb Robert Schumann. Der große Komponist und Romantiker, über dessen Krankheit und Tod in einer Nervenheilanstalt in Bonn-Endenich viel spekuliert worden ist, wurde nur 46 Jahre alt. Verschollen geglaubte Dokumente und Unterlagen über Schumanns Krankengeschichte sind der Wissenschaft erst seit wenigen Jahren zugänglich (1, 2, 3), ermöglichen nun aber einigermaßen zuverlässige Aussagen über die Erkrankung des Komponisten (4, 5).
Bewegtes Studentenleben
Geboren am 8. Juni 1810 in Zwickau als Sohn eines Buchhändlers, Verlegers und Buchautors, kam Schumann schon früh mit Literatur in Kontakt. Auch die Mutter, Tochter eines Chirurgen und eine entfernte Verwandte Lessings, war literarisch und musikalisch begabt. August und Johanna Schumann hatten fünf Kinder, von denen Robert der jüngste war. Seine einzige Schwester Emilie litt wohl an Depressionen und nahm sich mit 29 Jahren das Leben. Seit seinem sechsten Lebensjahr erhielt Schumann Klavierunterricht, und nach bestandenem Abitur 1828 begann er, trotz einer ausgeprägten musikalischen und sprachlichen Doppelbegabung, zunächst in Leipzig, später dann in Heidelberg, Jura zu studieren. In seinen Tagebuchaufzeichnungen ist von einem ausschweifenden Studentenleben zu lesen: Er verkehrte in Salons und musikalischen Zirkeln, wo er durch sein Klavierspiel begeisterte, war häufig betrunken und hatte zahlreiche Liebschaften.
1830 beschloss Schumann, sich ganz der Musik zu widmen, und begab sich in die Ausbildung des Leipziger Klavierlehrers Friedrich Wieck, dessen Tochter, die damals neunjährige Clara, schon als musikalisches Wunderkind in die Öffentlichkeit getreten war. Schumann strebte eine Karriere als Klaviervirtuose an, doch sollte sich dieser Traum als nicht realisierbar erweisen.
Im Dezember 1828 ist in Schumanns Tagebuch erstmals zu lesen: „Der Arm schmerzt [. . .]“ und ein Jahr später: „an Fingerübungen und Tonleitern [. . .] nicht mehr zu gedenken“. Einen Monat später notierte er: „mein betäubter Finger“. Um trotz dieses Leidens weiter Klavier üben zu können, ersann Schumann eine Übungshilfe, die den vierten Finger der rechten Hand (zuweilen ist auch vom Zeigefinger beziehungsweise dritten Finger die Rede) in einer Schlinge auf einer gewissen Höhe hielt, während die anderen Finger übten. Diese Praxis verschlimmerte die Symptomatik weiter. Schumann versuchte das Leiden durch „Elektrizität“, „Brantweinspülungen“ und „Kräuterverbände“ zu behandeln, was jedoch keinen Erfolg brachte, und der Finger blieb langfristig gelähmt. Als Schumann sich zehn Jahre später vom Dienst in der Leipziger Communalgarde befreien lassen wollte, führte er an, dass er „zwei ganz schwache und gelähmte Finger an der rechten Hand [habe]“.
Unterschiedliche Theorien sind bezüglich der Ursache der Fingerlähmung vorgetragen worden: Sams (6) schlug eine Quecksilberintoxikation durch eine Salbenbehandlung bei einer Lues vor, und tatsächlich ist in Schumanns Tagebuch zu lesen, dass er im Mai 1831 für längere Zeit eine schmerzhafte Wunde am Penis hatte, die mit „Narzissenwasser“ lokal behandelt wurde. Der Primäraffekt der Lues besteht allerdings in der Regel in einem schmerzlosen Ulkus. Die Neurologen Henson und Urich (7) dachten an eine Nervenkompression am Oberarm, hervorgerufen durch mehrstündiges unglückliches Liegen in betrunkenem Zustand. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass es sich um eine komplizierte Sehnenscheidenentzündung gehandelt hat, die durch unsachgemäße Behandlung chronifizierte (8). Nachdem er die Karriere als Klaviervirtuose aufgeben musste, wandte sich Schumann mehr und mehr dem Komponieren und literarischer Tätigkeit zu, was 1834 zur Gründung der „Neuen Zeitschrift für Musik“ führte.
Kampf um Clara
Spätestens Ende 1835 wurde Schumann sich seiner Liebe zu Clara Wieck bewusst, und seit 1836 betrachteten sich die beiden als verlobt. Claras Vater stimmte der Hochzeit jedoch nicht zu, und es begann ein vier Jahre langer, zäher Kampf, der erst mit einem Gerichtsbeschluss beendet wurde. Es folgte eine kurze glückliche Zeit. Schumanns B-Dur-Sinfonie (op. 38 „Frühlingssinfonie“) wurde 1841 unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt und ein großer Erfolg. Im selben Jahr verlieh ihm die Universität Jena die Ehrendoktorwürde. Doch schon kurz darauf wurde die Situation schwieriger. Geldnöte plagten das Ehepaar, und zur Verbesserung der finanziellen Situation unternahm es 1844 eine Konzertreise nach Russland. Auf der Reise wurde Schumann nur als Ehemann der gefeierten Pianistin wahrgenommen und nicht als eigenständiger Komponist. Sein Gesundheitszustand während des Aufenthaltes war schlecht. Auch nach der Rückkehr trat keine Besserung ein, und im Sommer 1844 ist in den Rechnungsbüchern von einem „Zustand völliger nervöser Erschöpfung“ die Rede.
Nachdem nicht Schumann, sondern der dänische Komponist Niels W. Gade die erhoffte Stelle des Orchesterdirigenten am Leipziger Gewandhaus als Nachfolger Mendelssohns bekommen hatte, siedelte die Familie im Oktober 1844 nach Dresden um. In der Korrespondenz, dem Tagebuch sowie den Rechnungsbüchern ist weiterhin von einem „schreckliche[n] nervöse[n] Leiden“ die Rede. Schumann klagte erstmals über Singen und Brausen im Ohr. 1849 schien eine Besserung einzutreten. Die Eintragungen über Beschwerden nehmen ab, und in diesem Jahr komponierte Schumann etwa dreißig Werke.
Anfang September 1850 zog die Familie nach Düsseldorf, da Schumann dort zum städtischen Musikdirektor berufen worden war. Bald zeigte sich jedoch, dass er den Anforderungen an das Amt nicht gewachsen war. Er hatte keinerlei Erfahrung im Dirigieren, und seine Scheu im Umgang mit Menschen machte es ihm unmöglich, die neue Aufgabe zu bewältigen. Schumann wurde immer schweigsamer, denn seine Sprache wurde langsam und schwerfällig. Trotz seines Zustandes komponierte er 1852 und 1853 sehr
viel und hatte mit der d-Moll-Sinfonie
(op. 120) seinen letzten großen Erfolg. In dieser Zeit lernte er den jungen Johannes Brahms (18331897) kennen.
Anfang 1854 verschlechterte sich Schumanns Gesundheitszustand weiter. Die akustischen Halluzinationen nahmen zu, und Geräusche klangen ihm wie „Musik so herrlich mit so wundervoll klingenden Instrumenten“, aber auch wie „Dämonenstimmen mit gräßlicher Musik“. Im Februar 1854 entstanden seine Variationen über ein Thema in Es-Dur („Geistervariationen“).
Sprung in den Rhein
Die Nervenheilanstalt in Bonn-Endenich um 1850
Die Nervenheilanstalt in Bonn-Endenich um 1850
In der Nacht vom 17. Februar meinte Schumann Engelsstimmen zu hören, die ihm ein choralartiges Thema vorsangen. Dieses Thema sowie die wenige Tage später dazu geschriebenen Variationen sind seine letzte zusammenhängende Komposition. Am Rosenmontag, dem 27. Februar 1854, verließ er nur spärlich bekleidet das Haus und stürzte sich in den Rhein, nachdem er zuvor seinen Ehering im Fluss versenkt hatte. Brückenwärter retteten ihn. Auf eigenen Wunsch wurde Schumann wenige Tage später in die Nervenheilanstalt in Endenich bei Bonn gebracht.
Seit wann erste Anzeichen für Schumanns spätere Erkrankung erkennbar sind, ist schwer zu bestimmen und wird von den Pathographen ganz unterschiedlich bewertet. Einige wollen schon sehr früh Signale für eine psychiatrische Erkrankung identifizieren, wohingegen andere in den frühen Jahren mehr eine melancholische Grundstimmung als eine manifeste Erkrankung sehen. Bereits 1830 ist im Tagebuch „von der Sehnsucht sich in den Rhein zu stürzen“ zu lesen, doch hatte er sich zu diesem Zeitpunkt „aus Langeweile betrunken“. In einem Brief an Clara von 1838 berichtete Schumann, dass er bereits 1833 glaubte, „den Verstand zu verlieren“, doch waren kurz zuvor sein Bruder Julius und seine Schwägerin Rosalie verstorben. Im März 1833 schrieb er in seinem Tagebuch von „Qualen fürchterlichster Melancholie vom October bis December“.
Über die Jahre mehrten sich die Anzeichen für eine psychiatrische Erkrankung. Im Dezember 1838: „daß ich mich oft sehr wohl befinde, aber noch viel öfter zum Erschießen melancholisch“. Trotzdem war er in dieser Zeit außerordentlich produktiv. 1838 komponierte er die „Kreisleriana“ (op. 16) und die berühmten „Kinderszenen“ (op. 15) und 1839 unter anderem die „Humoreske“ (op. 20). Psychische Auffälligkeiten und reaktive Depressionen bestanden also schon früh, und zwar seit 1833. Depressive Phasen im Sinne einer Zyklothymie sind 1838 und auch 1844 wahrscheinlich, doch Schumann zeigte sich bis 1844 zwar als stimmungslabile Persönlichkeit, die sich aber im Wesentlichen seit seiner Jugend gleich verhielt. Spätestens seit seiner Zeit in Dresden waren jedoch eindeutige Hinweise auf eine bipolare affektive Störung vorhanden.
Die Nervenheilanstalt in Bonn-Endenich war 1944 von Dr. Franz R. Richarz (18121887) gegründet worden und muss als damals sehr fortschrittliche Einrichtung angesehen werden. Schumanns anfänglich schlechter Zustand besserte sich rasch, war jedoch in der Folge häufig schwankend. In der ersten Zeit spielte er noch ab und zu Klavier. Auf die Geburt seines Sohnes Felix am 11. Juni 1854 reagierte er zunächst nicht, schrieb dann jedoch im September drei Briefe an Clara.
Im April 1855 begann eine letzte aktive Phase: Schumann orderte Musikzeitschriften und versuchte zu komponieren. Er wollte Endenich verlassen, um näher bei Düsseldorf untergebracht zu werden. Am 1. Mai 1855 schrieb Schumann seinen letzten Brief an Clara. Kurz darauf verschlechterte sich sein Zustand rapide. Es kam wieder zu Unruhezuständen sowie akustischen, Geschmacks- und Geruchshalluzinationen. Spätestens ab Anfang 1856 war keine Kommunikation mit dem Kranken mehr möglich. Seine Hauptbeschäftigung bestand darin, Städte- und Ländernamen aus einem Atlas, den ihm Brahms, der ihn regelmäßig besuchte, geschenkt hatte, in alphabetischer Reihenfolge abzuschreiben. Aus wahnhafter Angst verweigerte Schumann die Nahrungsaufnahme und ernährte sich nur noch von Gelee und Wein. Clara besuchte ihn erstmalig am 14. und 23. Juli 1856 sowie in Begleitung Brahms noch einmal am 27. Juli, aber Schumann erkannte sie nicht mehr. Am 29. Juli 1856 verstarb er.
Sulzige Masse im Gehirn
Richarz führte eine Obduktion durch. Einzelheiten darüber wurden erst 1872 durch Wilhelm Josef von Wasielewski (18361910) (9, 10), Schumanns ersten Biografen, veröffentlicht. Das Obduktionsprotokoll galt lange als verschollen, Aufzeichnungen hierüber wurden jedoch 1973 zufällig im Schumannhaus in Zwickau aufgefunden (4). Der wichtigste Befund war, „das Auftreten einer ziemlich grossen Menge einer sulzigen Masse [. . .], die stellenweise die Consistenz des Faserknorpels erreichte, in der Umgebung der Hypophyse [. . .]“. Weitere Befunde waren Knochenwucherungen an der Schädelbasis und eine „Verdickung und Entartung der beiden inneren Häute des Gehirns und Verwachsung der innersten Haut mit der Rindensubstanz an mehreren Stellen“ sowie ein Schwund des Gehirns.
Robert Schumann mit seiner Frau Clara (geb. Wieck) 1847 in Wien Fotos: picture-alliance/akg-
Robert Schumann mit seiner Frau Clara (geb. Wieck) 1847 in Wien Fotos: picture-alliance/akg-
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Auch die von Richarz verfassten Krankenberichte galten lange Zeit als verschwunden, und somit war das Stellen einer Diagnose nicht einfach (11, 12, 13, 14). Der Psychiater Paul J. Möbius (18531926) nahm 1906 eine Dementia praecox (Schizophrenie) an (15). Dem hat noch im gleichen Jahr Hans Walter Gruhle (18801958), der spätere Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik Bonn, widersprochen (16). Er hielt Schumann nicht für schizophren, sondern für manisch-depressiv, und nannte das Krankheitsbild, wie bereits 1856 Richarz, eine progressive Paralyse. Gruhle sah, im Gegensatz zu Möbius, in dem Krankheitsbild einen organisch bedingten Prozess, der am ehesten durch eine frühere Lues-Infektion hervorgerufen war. Der Mainzer Internist Dieter Kerner diagnostizierte 1973 eine „klassisch arteriosklerotische Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis“ (17), denn Schumann litt offenbar schon in jungen Jahren an einem Bluthochdruck. Seit 1984 vertrat der Internist Franz Hermann Franken die Ansicht, Schumanns Leiden sei auf einen hirnorganischen Prozess, am ehesten auf eine progressive Paralyse, zurückzuführen (18, 19).
Die Spekulationen über die Todesursache Schumanns nahmen erst ab, als sich Anfang der Neunzigerjahre herausstellte, dass die Krankenberichte über Schumanns Aufenthalt in Endenich nicht etwa verschollen, sondern im Besitz des Komponisten Aribert Reimann waren. Bis 1988 hatten sie sich in den Händen dessen Onkels befunden, der Psychiater war und sich unter Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht gegen eine Veröffentlichung entschieden hatte. Gemäß den Anweisungen seines verstorbenen Onkels veröffentlichte auch Reimann die Dokumente zunächst nicht. 1991 schließlich übergab er die bislang unbekannten Unterlagen an die Berliner Akademie der Künste zur wissenschaftlichen Auswertung (3, 4, 5). Im Mai 2006 erschien nun erstmals der komplette Krankenbericht und ist somit der Öffentlichkeit zugänglich (3).
In dem Bericht wird vor allem Schumanns psychisches Verhalten beschrieben. Darüber hinaus werden seine Halluzinationen und Wahnideen, Aggressionen gegen das Personal, seine zunehmenden Sprachstörungen, Krampfanfälle und auch Angaben zur Ernährung und zum Stuhlgang regelmäßig festgehalten. Den Unterlagen zufolge hat Schumann oft stundenlang geschrien und seine Ärzte und Wärter angegriffen. In den letzten Wochen kam es zu einem totalen Persönlichkeitsverlust. Schumann entkleidete sich ständig, hatte zudem seine Miktion und Defäkation nicht mehr unter Kontrolle. Aber noch bis Anfang 1856 gab es Zeiten, in denen er völlig normal war. Häufig ist eine Anisokorie der Pupillen erwähnt.
Die in dem Krankenbericht beschriebenen Symptome stützen die These der progressiven Gehirnparalyse (4, 5). Eine Neurolues ist allen Indizien nach die wahrscheinlichste Diagnose (5, 20). Die beschriebene Anisokorie ist zwar nicht typisch, aber es ist unklar, ob die erstmals 1869 von Argyll-Robertson beschriebene reflektorische Pupillenstarre, die für die Erkrankung pathognomisch ist, bei Schumann überhaupt geprüft worden ist. Die bei der Obduktion gefundene „gelblich sulzige Masse“ könnte einem syphilitischen Gumma entsprochen haben, sodass auch ein morphologisches Korrelat für eine Neurolues vorliegt. Eines ist aber bis heute ungeklärt: Welchen Einfluss hatte Schumanns Krankheit auf seine Musik? Die Frage nach dem Zusammenspiel von Genie und Wahnsinn hat nicht nur in diesem Fall die Gemüter bewegt (21, 22).

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2006; 103(30): A 2027–9

Anschrift des Verfassers:
Priv.-Doz. Dr. med. Caspar Franzen
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I
Universität Regensburg, 93042 Regensburg
E-Mail: Caspar.Franzen@Klinik.Uni-Regensburg.de
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