ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2006Forschungsförderung: Geld für Ost-Projekte

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Forschungsförderung: Geld für Ost-Projekte

Rieser, Sabine

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Das Bun­des­for­schungs­minis­terium (BMBF) fördert in den nächsten fünf Jahren weitere 14 innovative Projekte von jungen Forschern und regionalen Unternehmen in Berlin und den fünf neuen Ländern. Damit ist die zweite Runde des Wettbewerbs „InnoProfile“ abgeschlossen. Insgesamt stehen bis 2012 rund 150 Millionen Euro dafür zur Verfügung.
Mit dem Geld sollen die Rahmenbedingungen für Neuentwicklungen verbessert werden, denn in Ostdeutschland bestehen noch Strukturschwächen. „Gerade kleinere und mittlere Unternehmen brauchen ein passendes Wissenschaftsumfeld“, stellte Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU) Anfang August in Berlin klar.
Fördergelder erhält in der zweiten Runde unter anderem ein Team um Prof. Dr. med. Bertram Wiedenmann und Dr. rer. nat. Carsten Grötzinger von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Die Forscher wollen Kandidatenmoleküle für die gerichtete Bildgebung und Therapie finden und optimieren. Peptide, die Tumorzellen erkennen und binden, sollen so als Kontrastmittel oder Wirkstoff bei gastrointestinalen Krebserkrankungen eingesetzt werden.
Gefördert wird weiterhin die Zusammenarbeit von fünf Teams um den Pharmakologen Prof. Dr. med. Werner Siegmund von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, die die Zielgenauigkeit von Arzneimitteln verbessern wollen. Die Forscher werden in den nächsten Jahren neue Arzneimittelformen entwickeln und zudem Methoden testen, wie man deren Wirksamkeit und Sicherheit überprüfen kann.
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