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LNSLNS Ars legendi-Preis – verliehen von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft an Prof. Dr. med. Dr. h. c. Reinhard Putz, Ludwig-Maximilians-Universität München, für sein Engagement für eine Professionalisierung der medizinischen Ausbildung in Deutschland. Er war als Vertreter des Deutschen Medizinischen Fakultätentages insbesondere engagiert bei der Etablierung des Masterstudienganges „Master of Medical Education“ an der Universität Heidelberg.

BayernOnline Preis 2006 – verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in der Kategorie Gesundheit an die AOK Bayern für ihr Projekt „Innovation in der Rehabilitation: www.reha-hospital.de“. Die Initiative wurde für die vorbildliche webbasierte Kooperation von Partnern im Gesundheitswesen geehrt.

Henri Horoszowski Memorial Award – verliehen von der Weltgesellschaft für Hämophilie anlässlich des Weltkongresses 2006 in Vancouver an Dr. med. Axel Seuser, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn, und seine Arbeitsgruppe. Ausgezeichnet wurde die Arbeit mit dem Titel „Prävention in 5 Minuten: eine prospektive multizentrische Studie zur Untersuchung der unteren Extremität bei 249 Kindern mit Hämophilie“. Aus der Studie entwickelte sich ein kurz gefasstes Untersuchungsprogramm des Bewegungsapparates der unteren Extremität, das auch von Nicht-Orthopäden in fünf Minuten durchgeführt werden kann und 80 Prozent aller stummen Überlastungen hämophiler Kinder ohne geklagte Beschwerden aufdeckt.

IDE Förderpreis für junge Wissenschaftler – verliehen vom Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V. an Dr. med. Norbert Stefan von der Universität Tübingen für seine Forschungen auf dem Gebiet der Diabetes-Typ-2-Prävention. Stefan untersuchte die Auswirkung von Veränderungen des Lebensstils auf Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 und deren genetische Anlagen. Im Fokus seiner Forschung steht insbesondere die Rolle des Hormons Adiponektin. Der Preis war mit 5 000 Euro dotiert.

Dr. med. Patrick H. Bastian, Klinik und Poliklinik für Urologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, ist im Rahmen der Jahrestagung der American Urological Association mit dem 1. Preis für das beste Paper (Prostate Cancer) ausgezeichnet worden. Das Thema der Arbeit war: „Preoperative Serum Concentration of Cell-Free Circulating DNA in Patients with Prostate Cancer and the Risk of Recurrence after Radical Prostatectomy“.

Egon-Macher-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung an Dr. med. Anca Sindrilaru (36) und Dr. med. Thorsten Peters (35) von der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Ulm. Die beiden Wissenschaftler wurden für ihre Arbeiten zur Behandlung von Wundheilungsstörungen beim Vorliegen eines Leukozyten-Adhäsion-Defizienz-Syndroms an einem definierten Mausmodell ausgezeichnet. Die Untersuchungen eröffnen jetzt die Möglichkeit, die Wundheilungsstörungen dieses Immundefizienzsyndroms auch bei Menschen behandeln zu können. Der Preis war mit 5 000 Euro dotiert.

Vortragspreis der Mitteldeutschen Gesellschaften für Frauenheilkunde und Geburtshilfe – verliehen an Dr. med. Cornelia Scheungraber, Frauenklinik am Universitätsklinikum Jena. Die preiswürdige Studie zeigt in einer Untersuchung von über 4 000 Frauen, dass Vorsorgeuntersuchungen bei Gebärmutterhalskrebs bei Einsatz einer kombinierten Methode aus einem herkömmlichen Zell-Abstrich und einem molekularbiologischen Test auf Papillomviren für einen Zeitraum von fünf Jahren sichere Voraussagen ergeben.

Stephan Silbermann, BERLIN-CHEMIE AG, Preisträgerin Susanne Neschen und Wolfgang Kerner, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (von links) Foto: Deckbar
Stephan Silbermann, BERLIN-CHEMIE AG, Preisträgerin Susanne Neschen und Wolfgang Kerner, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (von links) Foto: Deckbar
Menarini-Preis 2006 – verliehen von der BERLIN-CHEMIE AG an die Biologin Dr. Susanne Neschen, Deutsches Institut für Ernährung, Abteilung Pharmakologie, Nuthetal bei Potsdam. Die Auszeichnung war mit 15 000 Euro dotiert. Neschen wurde für ihr Projekt ausgezeichnet, in dem sie untersucht, welche Bestandteile von Fischöl die Adiponektinexpression im Fettgewebe induzieren und zu erhöhten Plasmaadiponektinspiegeln führen können. EB
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