ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2006Lebensversicherer: Stille Reserven stark gestiegen

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Lebensversicherer: Stille Reserven stark gestiegen

rco

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Den deutschen Lebensversicherern geht es wieder besser. Dank der positiven Entwicklung des Aktienmarktes im letzten Jahr und auch im ersten Quartal 2006 erhöhten sich die stillen Reserven der Lebensversicherungsunternehmen auf 66 Milliarden Euro. Damit haben sich die stillen Reserven in den zurückliegenden zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Für die Versicherten ist dies eine sehr gute Nachricht. Denn nach dem Entwurf des Justizministeriums für ein neues Versicherungsvertragsgesetz soll der Kunde in Zukunft zu 50 Prozent an den stillen Reserven beteiligt werden.
Doch wie bilden sich die stille Reserven? Sie entste-hen, weil die Versicherer ihre Kapitalanlagen, zum Beispiel Immobilien, Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere, unter ihrem Marktwert in die Bilanz setzen. Stehen zum Beispiel Aktien mit dem niedrigen Preis in der Bilanz, zum dem sie gekauft wurden und ist ihr Kurswert zum Bilanzstichtag höher, so ist der Unterschied eine „stille Reserve“. rco
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