ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2006Deutsches Ärzteblatt: Spitzenreiter

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Deutsches Ärzteblatt: Spitzenreiter

Stüwe, Heinz

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LNSLNS Das Kommunikationszeitalter ist seit langem ausgerufen, die Flut der Medien schwillt von Jahr zu Jahr an. Das Auswählen von Informationen, das Lesen, Hören und Sehen ist zu einer echten Herausforderung geworden – insbesondere für Ärztinnen und Ärzte. Sie schätzen, wenn es um Gesundheitspolitik und Medizin geht, gut aufbereitete Information aus kompetenter, verlässlicher Quelle. Von den niedergelassenen Allgemeinärzten, Praktikern und Internisten lesen 72,8 Prozent wöchentlich das Deutsche Ärzteblatt (DÄ). Das hat die Leseranalyse medizinischer Fachzeitschriften ergeben, die auf der Basis einer persönlichen Befragung jährlich von der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft LA-MED vorgenommen wird. Mit dieser Reichweite hat das Deutsche Ärzteblatt seine Spitzenposition unter den medizinischen Fachzeitschriften behauptet – mit einigem Abstand vor der Medical Tribune (63,7 Prozent), Arzt und Wirtschaft (55,4) und dem Ärztlichen Journal Reise & Medizin (53,2 Prozent).
Durchweg noch höher ist der Anteil der regelmäßigen DÄ-Leser unter den niedergelassenen Fachärzten: Die Spanne reicht von 68,2 Prozent bei den Dermatologen bis zu 89,8 Prozent bei den Kardiologen. Von den Klinikärzten lesen sogar 90,4 Prozent regelmäßig das Deutsche Ärzteblatt. Dass die Leserinnen und Leser ihrem Ärzteblatt besonders verbunden sind, wissen Redaktion und Verlag. Nun ist diese starke Leser-Blatt-Bindung aufs Neue belegt: durch Spitzenwerte in der Umfrage. So würden 86 Prozent der Allgemeinmediziner das DÄ bei Nichterscheinen vermissen – für alle, die am DÄ mitarbeiten, eine Bestätigung ihrer Arbeit. Die Fachzeitschrift, auch das hat die LA-MED gezeigt, bleibt für den Arzt die Informationsquelle Nummer eins, die fast jeder nutzt. Knapp 40 Prozent der Hausärzte informieren sich aber auch im Internet. Dem Bedarf an tagesaktuellen Nachrichten aus Politik und Medizin trägt das Deutsche Ärzteblatt mit seinem Online-Angebot unter www.aerzteblatt.de Rechnung. Und 36 Prozent der Internetsurfer unter den Allgemeinärzten nutzen es – unter elf von der LA-MED erfassten medizinischen Websites ganz unterschiedlichen Zuschnitts und Inhalts ist auch das ein Spitzenwert. Auf ihren Lorbeeren ausruhen kann und will sich die Redaktion jedoch nicht. Dazu sind die Ansprüche der Leserinnen und Leser zu hoch. Heinz Stüwe
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