ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2006Praxisgebühr: Noch viele offene Fragen

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Praxisgebühr: Noch viele offene Fragen

Dtsch Arztebl 2006; 103(34-35): A-2208 / B-1912 / C-1848

Rieser, Sabine

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Foto: Becker & Bredel
Foto: Becker & Bredel
RWI-Studie zu Arztkontakten
Gesetzlich Krankenversicherte gehen nach Einführung der Praxisgebühr mit gleich hoher Wahrscheinlichkeit zum Arzt wie zuvor. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI. Verglichen wurden dafür Umfrageergebnisse aus den Jahren 2003 und 2005 aus dem Sozioökonomischen Panel.
Nicht untersucht wurde, wie und ob sich die zeitliche Verteilung von Arztbesuchen verändert hat, ob also mehr Versicherte als früher versuchen, möglichst viele Arztbesuche innerhalb eines Quartals zu erledigen. Man habe auch nicht zwischen Versicherten unterscheiden können, die von der Praxisgebühr befreit sind, und solchen, die sie tatsächlich entrichten müsssen, erläuterte einer der beteiligten Wissenschaftler auf Anfrage. Unklar sei auch, in welchem Umfang Kranke möglicherweise nicht wegen der Praxisgebühr auf einen Arztbesuch verzichtet haben, sondern weil sie beispielsweise ein früher vom Arzt verordnetes Medikament nun selbst bezahlen müssen. Rie
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