ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2006Kommunale Krankenhäuser: Historisch
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LNSLNS Der neue Tarifvertrag für die Uniklinika kann „historisch“ genannt werden: ein historischer Tiefpunkt für die Ärzte in Deutschland. Es bestand sehr große Zustimmung in der Bevölkerung für eine bessere Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen der Ärzte. Der MB hat daraus nichts gemacht: Die Gehälter der Assistenten liegen auch weiterhin 20 bis 30 Prozent unter dem, was ein angestellter Ingenieur oder Jurist verdient. Viel schlimmer ist aber, dass die eigene „Vertretung“ überlange Arbeitszeiten und gesundheitsschädliche Dauerdienste unterstützt. Mit den Öffnungen für die 66-Stunden-Woche und für 24-Stunden-Dienste ist der Gesundheitsschutz auf Jahre abgeschafft. Alles wird bleiben, wie es ist . . .
Dr. med. Hans-Peter Doepner, Rotwandstraße 3,
83620 Feldkirchen-Westerham

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