ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2006Vertragsärztliche Vergütung: Diagnosesammler gefragt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Genau das wollen wir nicht! Wir wollen nicht schon wieder ein neues Vergütungssystem mit erneuten Mengenbegrenzungen, Abstaffelungen, Praxisbesonderheiten, Basisfallwerten, DRGs und dem ganzen anderen Müll aus der Vergangenheit. Wer am besten kodiert, schneidet am besten ab. Dann mutieren wir erneut, wie schon zu Zeiten als Kliniker, zu Diagnosesammlern und Verschlüsselungsjägern. Wir niedergelassenen Ärzte wollen statt all dieser bürokratischen Monster die Kostenerstattung. Die KBV fordert für 2007 eine Aufstockung der Gesamtvergütung um zehn Prozent. Angesichts einer bisherigen Vergütung unserer erbrachten Leistungen von lediglich ca. 70 Prozent empfinde ich das als blanken Hohn. Die Forderung der KBV müsste mindestens diese 30 Prozent betragen . . .
Gerald Handel, Friedrichstraße 53, 77955 Ettenheim
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote