BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Köln, - einerseits - und der AOK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bonn, BKK-Bundesverband, K.d.ö.R., Essen, IKK-Bundesverband, K.d.ö.R., Bergisch Gladbach, Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, K.d.ö.R., Kassel, - andererseits - vereinbaren folgende Änderungen und Ergänzungen zur Vereinbarung über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung vom 20. September 1990:
1. In § 2 Abs. 1 wird hinter "Psychotherapie", in den Abs. 3 und 4 hinter "Psychoanalyse" jeweils "oder der Gebietsbezeichnung Psychotherapeutische Medizin" eingesetzt.
2. In § 2 Abs. 6 Nr. 2. wird vor "Selbsterfahrungsgruppen" der Terminus "patientenbezogene" eingefügt.
3. In § 7 Abs. 14 wird der zweite Satz des Absatzes ergänzt um: "und der tiefenspychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie".
4. In der Anlage 1 wird unter Punkt Nr. 15. "250" durch "240" ersetzt.
5. Der letzte Absatz von Nr. 4. der Anlage 3 erhält folgende Neufassung:
"Bei einer Ausbildung für die Zusatzqualifikation zur Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen muß insgesamt eine mindestens 18monatige ganztägige praktische Tätigkeit an einer Einrichtung erfolgen, die im Sinne des ärztlichen Weiterbildungsrechts als Weiterbildungsstätte für Psychiatrie bzw. Kinder- und Jugendpsychiatrie anerkannt ist. Davon muß mindestens ein halbes Jahr an einer Weiterbildungsstätte für Psychiatrie und mindestens ebenfalls ein halbes Jahr an einer Weiterbildungsstätte für Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgen. Bestehen trotz der Vorlage entsprechender Bescheinigungen begründete Zweifel, daß die festgelegten Anforderungen an die fachlichen Befähigungen erfüllt sind, so kann die Kassenärztliche Vereinigung die Erteilung der Genehmigung für die Ausführung und Abrechnung entsprechender Leistungen von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium abhängig machen."


Diese Änderungen treten am 1. April 1997 in Kraft.

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