ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2006Rechtschreibung: Richtschnur Duden

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Rechtschreibung: Richtschnur Duden

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS Mit der Rechtschreibreform sollte eigentlich alles besser und einfacher werden. Dass dies nicht der Fall ist, ist inzwischen wohl nicht nur Lehrern, Schülern und Journalisten klar geworden. Dennoch konnte und wollte auch das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) sich den Neuerungen nicht verschließen. Und so wurde die Reform der deutschen Rechtschreibung vom 1. Januar 2000 an umgesetzt – allerdings mit einigen Ausnahmeregelungen.
Seit dem 1. August ist jetzt die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung in überarbeiteter Form in Kraft getreten. Die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes setzt diese „Reform der Reform“ mit Heft 37/2006 um. Das gilt auch für die Online-Redaktion, Deutsches Ärzteblatt für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PP), Praxis, das Reisemagazin, das Deutsche Ärzteblatt für Studieren.de und weitere redaktionelle Beilagen. Dabei soll es den Autoren und Lesern so leicht wie möglich gemacht werden. Deshalb richtet sich das DÄ künftig grundsätzlich nach den Empfehlungen des „Dudens – Die deutsche Rechtschreibung“.
In Zweifelsfällen bezog sich das Deutsche Ärzteblatt bisher auf die Empfehlungen des „Praxiswörterbuchs“. Da dies jedoch nicht wieder aufgelegt wurde, hat das DÄ beschlossen, sich an den von der Dudenredaktion gelb unterlegten Schreibempfehlungen zu orientieren. Bei der Zeichensetzung richtet sich die Redaktion nach der amtlichen Regelung, bei Schreibvarianten nach der bisherigen Auslegung. Für medizinische Fachausdrücke bleibt weiterhin der „Duden – Das Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke“ (7. Auflage) gültig.
Das Deutsche Ärzteblatt ist bisher bei den alten Trennregeln geblieben. Von Heft 37/2006 an wird die Redaktion nach den amtlichen Regeländerungen und den Interpretationen des Dudens (24. Auflage) verfahren. Bei Eigennamen orientiert sich das DÄ dann gleichfalls an der Auslegung der Duden-Redaktion, zum Beispiel Verdi statt ver.di. Gisela Klinkhammer
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