ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2006Streiks an Unikliniken: Verluste in Millionenhöhe

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Streiks an Unikliniken: Verluste in Millionenhöhe

Hibbeler, Birgit

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Foto: Johannes Aevermann
Foto: Johannes Aevermann
Klinikum der Universität zu Köln zieht Streikbilanz.
Die Arbeitskämpfe des ersten Halbjahres 2006 haben das Kölner Universitätsklinikum nach eigenen Angaben hart getroffen. Die 18 Wochen Streik von Verdi und Marburger Bund hätten zu einem Verlust von knapp zwölf Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geführt, sagte der kaufmännische Direktor Dr. Jörg Blattmann. Für das gesamte Jahr 2006 geht er zum gegewärtigen Zeitpunkt von einem Minus in Höhe von 8,5 Millionen Euro aus.
Durch die Tarifabschlüsse mit Verdi und Marburger Bund sehe sich die Kölner Universitätsklinik nun außerdem mit höheren Personalausgaben konfrontiert, sagte Blattmann. Diese könnten nicht durch bloße Kürzungen geschultert werden. Vielmehr müssten sich Organisationsstrukturen verändern, um Personalressourcen effizienter einzusetzen.
Betriebsbedingte Kündigungen seien trotz der angespannten Finanzlage nicht angedacht. Wohl aber sei eine weitere Auslagerung von Mitarbeitern, etwa in Tochtergesellschaften oder an externe Dienstleister, geplant. BH
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