ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2006Clopidogrel: EingeschränkterZusatznutzen

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Clopidogrel: EingeschränkterZusatznutzen

Zylka-Menhorn, Vera

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LNSLNS IQWiG legt Abschlussbericht zur Sekundärprophylaxe von Gefäßen vor.
Derzeit gibt es keine Belege, dass Clopidogrel gegenüber Acetylsalicylsäure (ASS) in der Monotherapie einen generellen Zusatznutzen bei der Vermeidung von Folgekrankheiten (Sekundärprophylaxe) bei Patienten mit Gefäßerkrankungen hat. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vom 25. August. Bei der Langzeitbehandlung von Patienten mit fortgeschrittener peripherer arterieller Verschlusskrankheit hingegen habe Clopidogrel nachweislich Vorteile gegenüber ASS. Generell stellt das Kölner Institut fest, dass keine der eingeschlossenen Studien das Ziel verfolgt habe, Vor- und Nachteile der einzelnen Therapievarianten konkret auf die Lebensqualität der Patienten zu beziehen – wie Geh- oder Ruheschmerz und pektanginöse Beschwerden. zyl
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