ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2006Chrysler PT Cruiser: Neues in Sachen Retro

VARIA: Auto und Verkehr

Chrysler PT Cruiser: Neues in Sachen Retro

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Vieles ist neu, aber das eigenwillige Design bleibt: der PT Cruiser. Foto: Marc Seidel
Vieles ist neu, aber das eigenwillige Design bleibt: der PT Cruiser. Foto: Marc Seidel
Chrysler bleibt dem polarisierenden Design bei der Neuauflage des Cruisers treu.

Optisch überarbeitet und mit neuen Motoren schickt Chrysler die Neuauflage des PT Cruiser auf die Straße. Das Retro-Auto ist rund fünf Prozent günstiger zu haben als sein Vorgänger. Am PT Cruiser scheiden sich nach wie vor die Geister. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Eine neutrale Einstellung zum 30er-Jahre-Design scheint es nicht zu geben. Überzeugte Anhänger der eigenwilligen Karosseriegestaltung findet der PT Cruiser indes in allen Altersgruppen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Fahrzeugen mit „extremem“ Design kann der Cruiser auf eine überzeugende Funktionalität und viel Platz verweisen. 521 Liter Ladevolumen offeriert der Kofferraum selbst dann, wenn alle Plätze besetzt sind. Durch Umklappen der Rückbank können bis zu 2 150 Liter verstaut werden. Für sehr lange Gegenstände lässt sich auch der Beifahrersitz komplett umlegen. Für Kleinigkeiten gibt es reichlich Ablagen. Die Gepäckraumabdeckung lässt sich in verschiedenen Höhen arretieren.
875 000 Käufer konnte nach Angaben des Herstellers das „Original“ für sich begeistern – ein Absatz, mit dem sich Chrysler sehr zufrieden zeigt. Wegen der guten Resonanz überarbeitete Chrysler das äußere Erscheinungsbild des PT Cruisers auch nur behutsam. Der Kühlergrill wirkt nicht mehr ganz so voluminös und endet oberhalb des Nummernschildes. Scheinwerfer und Nebelleuchten sind ebenfalls neu gestaltet.
Deutlich mehr getan hat sich dagegen im Inneren. Instrumentenbrett und Mittelkonsole überarbeiteten die Amerikaner grundlegend. Mattsilberne Armaturen mit Lackapplikationen, größeren Anzeigen und eine runde Analoguhr passen sehr gut. Allerdings vermitteln einzelne Baugruppen den Eindruck von billigem Plastik. Die Sitze sind neu gestaltet und aus anderen Stoffen gefertigt.
Sehr gut gelungen sind die neuen Motoren: Zwei überarbeitete Benziner (85 kW/116 PS und 105 kW/143 PS) und ein frischer Turbodiesel (105 kW/150 PS) mit variabler Turbinengeometrie sorgen für den Vortrieb. Ein Partikelfilter ist erhältlich.
Sowohl die neuen Motoren als auch die umfangreichen Anstrengungen zur Reduzierung der Geräuschkulisse im Innenraum tragen dazu bei, dass die Fahrgeräusche unter normalen Bedingungen nicht als störend empfunden werden. Die hohe Sitzposition sorgt zudem für einen guten Überblick. Die Ausstattungsvarianten Classic, Touring und Limited sind durchweg gut bestückt.
Das Fahrvergnügen mit dem PT Cruiser beginnt bei 15 990 Euro. Dafür gibt es den 1,6-Liter-Motor in der Classic Version – mehr als 1 800 Euro preiswerter als sein Vorgängermodell. MS
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