ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2006Hans-Ulrich Steinau: Chirurg im Wandel

VARIA: Personalien

Hans-Ulrich Steinau: Chirurg im Wandel

Dtsch Arztebl 2006; 103(36): A-2333 / B-2025 / C-1949

Merten, Martina

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Hans-Ulrich Steinau Foto: Ruhr-Universität Bochum
Hans-Ulrich Steinau Foto: Ruhr-Universität Bochum
Ein wenig Stolz klingt in der Stimme von Prof. Dr. med. Hans-Ulrich Steinau mit, wenn er von seinem neuen Amt als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) spricht. Denn der Direktor der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am BGUK Bergmannsheil in Bochum ist der erste Plastische Chirurg, der der 1872 gegründeten DGCH vorsteht. Erst seit 2004 sind die „Plastiker“ unter dem Dach der DGCH vereint.
Da sich nicht nur die Gesellschaft, sondern Steinau zufolge die gesamte Chirurgie im Wandel befindet, hat er auch den nächsten Chirurgenkongress unter das Leitthema „Systemwandel“ gestellt. Die stete Rationierung in der Chirurgie, sagt der 60-Jährige, symbolisiere die derzeitige Entwicklung. Umso wichtiger ist es für das ehemalige Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft Plastischer, Rekonstruktiver und Ästhetischer Chirurgen, über Zukunftsperspektiven in der Chirurgie zu diskutieren – beispielsweise über Themen wie Praxisübergabe, Altersversorgung oder den chirurgischen Nachwuchs. Aber auch seinen eigenen klinischen und wissenschaftlichen Spezialgebieten – posttraumatischen plastischen Rekonstruktionen und der onkologischen Wiederherstellungschirurgie – widmet Steinau Tagungsordnungspunkte. Beide Gebiete bezeichnet der Chirurg nach jahrelanger Tätigkeit noch immer als Arbeitsbereiche, die „sehr befriedigend sind“.
Nach seinem Studium der Humanmedizin in Frankfurt/ Main promovierte Steinau in Heidelberg und bildete sich in Frankfurt chirurgisch weiter. Bis zu seinem Ruf 1990 nach Bochum arbeitete er in der Abteilung für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie der TU München im Klinikum rechts der Isar. Martina Merten
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