ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1997Großbritannien: Unisex-Schlafsäle

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Großbritannien: Unisex-Schlafsäle

afp

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LNSLNS Die Unisex-Schlafsäle in britischen Krankenhäusern sollen abgeschafft werden. Es sei nicht hinnehmbar, daß Frauen und Männer gemeinsam in einem Schlafsaal übernachten müßten, erklärte jetzt der stellvertretende Ge­sund­heits­mi­nis­ter Stephen Dorrell in London. Einfache Vorhänge zwischen den Betten reichten nicht aus. Das bisherige System sei einfach überaltert. So sollten Frauen und Männer künftig nicht nur in getrennten Zimmern schlafen, sondern auch getrennte Waschräume und Toiletten haben.
Die Mehrzahl der Patienten des National Health Service sind in Schlafsälen untergebracht, in denen sich teilweise bis zu 40 Betten befinden. Zwei regionalen Studien zufolge haben nur 56 Prozent der britischen Krankenhäuser getrennte Zimmer für Frauen und Männer. Die Trennung ist in der 1995 veröffentlichten "Patientencharta" enthalten. afp
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