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LNSLNS Multiple Sklerose im Frühstadium – Betaferon® (Schering AG), mit dem Wirkstoff Interferon-beta-1b, hat eine Zulassungserweiterung erhalten: Auch Patienten mit einem ersten Schub, der eine multiple Sklerose (MS) vermuten lässt, können nun mit dem Immunmodulator behandelt werden. Die Zulassungserweiterung basiert auf den Ergebnissen der BENEFIT-Studie (Betaferon®/Betaseron® in Newly Emerging MS For Initial Treatment). Danach senkt eine Behandlung mit 250 Mikrogramm Betaferon im Vergleich zu Placebo das Risiko, eine klinisch gesicherte MS zu entwicklen, um etwa 50 Prozent.

Losartan schützt Risikopatienten vor Herzinsuffizienz – Die Liste der organprotektiven Effekte von Losartan (Lorzaar® Protect, MSD) wird verlängert durch eine Analyse, wonach der Wirkstoff bei Diabetikern einen günstigen Einfluss auf das Risiko hat, eine schwere Herzinsuffizienz zu entwickeln. In der RENAAL-Studie waren 1 513 Diabetiker mit Nephropathie und in der LIFE-Studie 1 195 Diabetiker mit Hypertonie und linksventrikulärer Hypertrophie mit Losartan behandelt worden, davon 1 413 respektive 1 147 Patienten ohne Herzinsuffizienz. Im Verlauf entwickelten 191 RENAAL- sowie 76 LIFE-Patienten eine Herzinsuffizienz, die stationär behandelt werden musste. Jedoch waren in den Losartan-Gruppen signifikant weniger Patienten betroffen: 10,6 versus 18,7 Prozent bei atenololbasierter Therapie (LIFE) beziehungsweise 39,3 versus 53,5 Prozent bei konventioneller Therapie (RENAAL). EB

RENAAL = Reduction of Endpoint in Non-Insulin Dependent Diabetes Mellitus with the Angiotensin II Antagonist Losartan
LIFE = Losartan Intervention for Endpoint Reduction in Hypertension
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