ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2006Ausstellungskalender: Von Leere, Licht und Lustgärten

KULTUR

Ausstellungskalender: Von Leere, Licht und Lustgärten

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Alle vier Wochen stellt das Deutsche Ärzteblatt eine Auswahl von herausragenden Ausstellungen und Kunstereignissen vor, die Sie nicht verpassen sollten.

BONN
bis 7. Januar 2007:
The Guggenheim – Die Sammlung
Die spektakuläre Schau zeigt 250 Meisterwerke der Guggenheim-Sammlungen New York, Venedig, Berlin und Bilbao.
Kunst- und Ausstellungshalle,
Friedrich-Ebert-Allee 4, So./Mo./Do. 9–19, Di./Mi. 9–21, Fr./Sa. 9–22 Uhr

BERLIN
bis 3. Okober 2006:
Berlin–Tokyo/Tokyo–Berlin.
Die Kunst zweier Städte
Trotz ihrer geographischen Distanz exis-
tieren bereits seit über 100 Jahren historische und kunsthistorische Verbindungen zwischen Berlin und Tokio, die nun erstmals Gegenstand einer repräsentativen Ausstellung sind – beginnend mit dem Japonismus bis zur Installationskunst der 1980er-Jahre.
Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, Di.–So. 10–18, Do. 10–22 Uhr

bis 28. Januar 2007:
Lustgärten und Gartengräber – Höfische Kunst zur Zeit der Moghul-Zeit
Die Darstellungen indischer Gärten der Moghul-Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert faszinieren durch ihre außerordentliche künstlerische Finesse und islamische Symbolik.
Museum für Indische Kunst, Lansstraße 8, Di.–Fr. 10–18, Sa.–So. 11–18 Uhr

Foto: Museum Kunst-Palast
Foto: Museum Kunst-Palast
DÜSSELDORF
10. September 2006 – 7. Januar 2007
Caravaggio – Meister des Lichts, Mörder im Rausch, Mythos als Künstler
Erstmals widmet ein deutsches Museum dem wegweisenden römischen Barock-
maler Michelangelo Merisi da Caravaggio (1573–1610) eine umfangreiche Einzelausstellung mit Leihgaben aus aller Welt. Caravaggios Körperdarstellungen inszenieren das Dunkle der Seele, das nach außen drängt und sichtbar wird.
Museum Kunst-Palast, Ehrenhof 4–5, Di.–So. 10–20 Uhr

FRANKFURT
bis 1. Oktober 2006
Nichts
Stille, Leere, Schweigen – in der heutigen Bildergesellschaft gewinnen die Pause, die Lücke, die Auslassung an Bedeutung. Postminimalisten und Neokonzeptualisten wie Joëlle Tuerlinckx, Tom Friedman oder Martin Creed tranformieren die Erfahrung der Leere in poetischer bis ironischer Weise in Installationen, Bilder oder Skulpturen.
Schirn Kunsthalle, Römerberg, Di./Fr./.Sa./So. 10–19, Mi./Do. 10–22 Uhr

bis 5. November 2006:
Felsen aus Beton und Glas. Die
Architektur von Gottfried Böhm
Gottfried Böhm hat Architekturgeschichte geschrieben. Als einziger Deutscher erhielt er den Pritzker-Preis, die höchste internationale Auszeichnung für Architektur. Sein frühes Werk galt dem Bau und Wiederaufbau von Kirchen, danach setzte er im Wohnungs- und öffentlichen Bau neue Akzente.
Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Di./Do./Fr./Sa./So. 11–18,
Mi. 11–20 Uhr

HAMBURG
bis 5. November 2006:
The Hamburg Sound – Beatles, Beat und große Freiheit
Im Frühjahr 1962 kündigten rote Plakate die Eröffnung des Star-Clubs an der Großen Freiheit in St. Pauli an – die weltweite Karriere der Beatles begann.
In den Clubs auf der Reeperbahn entstand damals der weltberühmte
„Hamburg Sound“.
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, Di.–Sa. 10–17,
So. 10–18 Uhr

MÜNCHEN
bis 22. Oktober 2006:
Georg Baselitz. Remix –
Dialog der Bilder
Ein ebenso ungewöhnliches wie spektakuläres Experiment: Georg Baselitz interpretiert programmatische Werke seiner künstlerischen Entwicklung wie „Helden“, „Neue Typen“ oder „Orangenesser“ neu. Entstanden sind großformatige Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle im Dialog mit dem eigenen Werk.
Pinakothek der Moderne, Barer Straße 29, Di. 10–20, Mi.–So. 10–17 Uhr


Fotos: muse´e du quai Branly
Fotos: muse´e du quai Branly
MUSEEN ENTDECKEN

Musée du Quai Branly
Ende Juni 2006 eröffnete am Quai Branly in Paris ein Museum, das mit insgesamt 300 000 Objekten die Sammlungen des „Musée National des Arts d'Afrique et d'Océanie“ und des Ethnologie-Instituts des „Musée de l'Homme“ unter einem Dach vereint. Das von Stararchitekt Jean Nouvel entworfene transparente Gebäude, das von einem zauberhaften Stadtgarten umgeben ist, widmet sich insbesondere der afrikanischen, amerikanischen, asiatischen und ozeanischen Kunst und Kultur. Die Besucher haben freien Zugang zu einer sehr umfangreichen Mediathek.
37, quai Branly Portail Debilly, 75007 Paris, Metro:
Alma Marceau, Di.-So. 10–18.30, Do. 10–21.30 Uhr
Virtuelle Besichtigung: www.quaibranly.fr
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema