Assay-Prozessor zur vollautomatischen
Bearbeitung mehrerer BioChip-Kartuschen
Foto: izm.fhg.de
Sowohl für den Patienten als auch für den Arzt hat das mobile Laborsystem Vorteile. Arztpraxen, die mit einem derartigen System ausgestattet sind, können künftig auf teure Laborinfrastruktur verzichten. Außerdem liegen die serologischen Ergebnisse in höchstens zwei Stunden vor. Dadurch sind Befunde und eine gezielte Therapie schneller möglich, und dem Patienten können unnötige Wege zum Arzt erspart werden.
In Vorabstudien, an denen Patienten mit reaktiver oder postinfektiöser Arthritis teilnahmen, ermöglichte ein Prototyp des Systems anhand von 39 reaktiven Antigen-Dots von zehn verschiedenen Erregern zuverlässig die Identifizierung des verantwortlichen Pathogens, berichtete das IZM.
An der Entwicklung des Gesamtsystems beteiligen sich unter anderem die Mikrogen GmbH und das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg. Prototypen sollen bereits in zwei Jahren in ausgewählten Arztpraxen erprobt werden. EB
Informationen: Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, Institutsteil München, Karl Neumeier, Hansastraße 27 d,
80686 München, Telefon: 0 89/54 75 95 34,
E-Mail: karl.neumeier@izm-m.fraunhofer.de









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