ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2006Hochschulen: Artikel hebt sich positiv hervor
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Der Beitrag von Zimmermann et al. hebt sich aus verschiedenen Gründen sehr positiv von bisherigen Vergleichen – den „Hitlisten“ – in allgemeinen Magazinen ab:
« Nicht die Prüfungsergebnisse eines Termins, sondern ein Zehnjahreszeitraum wird untersucht.
¬ Nicht nur Bestehenszahlen der „Physikumsteilnehmer“ werden dargestellt, sondern die sicher viel relevantere Erfolgsrate der Studierenden, die zwei Jahre zuvor das Studium begonnen haben und auch Gesamterfolgsraten werden dokumentiert, und verschiedene Einflussgrößen (wie Ausländeranteil) werden ebenfalls untersucht und kritisch diskutiert.
Trotzdem sollte in Zukunft auf eine „Ligatabelle“ mit einer Reihung der Fakultäten von eins bis 36 verzichtet werden. Wäre es nicht sinnvoller, die Fakultäten z. B. in das obere, mittlere und untere Drittel beim jeweiligen Parameter darzustellen? Eindeutig sind die Unterschiede zwischen „Platz“ eins bis zehn in Grafik 3 sicher nicht. Dadurch wäre die Überinterpretation durch einzelne Fakultäten und die Laienpresse etwas unwahrscheinlicher. Die Einbeziehung aller wissenschaftlichen MitarbeiterInnen bei der Bewertung der Ergebnisse der vorklinischen Lehre ist zu hinterfragen. Noch interessanter wären die Ergebnisse nach Abschluss des gesamten Medizinstudiums, obwohl die Daten u. a. durch Hochschulortwechsler noch schwerer zu vergleichen wären und der zu Recht beklagte Datenmangel noch größer sein würde . . .
Literatur bei dem Verfasser
Prof. Dr. med. Reinhard Pabst,
Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover
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