ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2006Patientensicherheit: Aus Fehlern lernen

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Patientensicherheit: Aus Fehlern lernen

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Dem Patienten zu nützen und nicht neuerlich zu schaden (nihil nocere) ist ein Prinzip ärztlichen Selbstverständnisses seit Hippokrates. Dazu gehört neben der Anwendung aktuellen medizinischen Wissens heute auch die Entwicklung einer Sicherheitskultur, um den Patienten nicht durch in der medizinischen Behandlung vermeidbare, zusätzliche Ereignisse zu schaden.
Niemand ist unfehlbar – umso wichtiger ist es, aus unerwünschten Ereignissen oder Beinahe-Fehlern zu lernen. Maßnahmen, mit denen in der Luftfahrt in den letzten 20 Jahren die Sicherheitsstandards erhöht wurden, halten auch Einzug in die Medizin. Unter www.forum-patientensicherheit.de ist ein Informationsportal erreichbar, das frei zugänglich über Fehlerprävention und Sicherheitskultur informiert. Kernstück des Webangebots ist ein anonymes Berichts- und Lernsystem zu unerwünschten Ereignissen und Fehlern (CIRS = Critical Incident Reporting System), das von allen Ärzten genutzt werden kann. Darüber hinaus versteht sich das von Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung initiierte Portal, das vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin betreut wird, als ein Serviceportal zu den Themen Patientensicherheit, Behandlungsfehler und Fehlerprävention in der Medizin.
Nutzer der Website können einen Newsletter abonnieren, Diskussionsforen nutzen sowie Linksammlungen und einen Veranstaltungskalender zum Thema Patientensicherheit abrufen. EB
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