ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2006Psychotraumatologie: Unsicherheiten bei der Diagnose

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Psychotraumatologie: Unsicherheiten bei der Diagnose

Dtsch Arztebl 2006; 103(38): A-2432

Bühring, Petra

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Foto: dpa
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Die Heilige Agatha von Catania ist die Schutzheilige derjenigen, die Grausames erleiden mussten, und Namenspatronin der Catania gGmbH in Berlin. Die gemeinnützige Organisation versteht sich als „Expertenhilfe für traumatisierte Opfer“ von Gewalt, Naturkatastrophen, Unfällen und Terror.
Zur Arbeit von Catania gehört die Beratung und Fortbildung für Expertinnen und Experten. Der Bedarf ist offenbar groß. Bei einer Umfrage der Stiftung Überleben, der Hauptgesellschafterin von Catania, im Jahr 2004 gaben beispielsweise 80 Prozent der 700 befragten Ärztinnen und Ärzte große diagnostische Unsicherheiten in Bezug auf posttraumatische Belastungsstörungen an. Bundesweit bieten Experten der Psychotraumatologie deshalb Fortbildungsveranstaltungen an. Über eine Hotline unter der Telefonnummer 01 80/2 02 52 02 können sich Ärzte zudem in Fragen der Diagnostik beraten und Kontakt zu Psychotraumatologen vermitteln lassen. Außerdem leistet die Organisation Hilfe für die Opfer von Gewalt, indem sie Therapiemethoden finanziert, die die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung nicht erstattet. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die Catania gGmbH auf Spenden angewiesen: Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 100 205 00, Konto: 3 393 300. Weitere Informationen: www.cata nia-online.org pb
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