ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2006Alte Reflexe: Kein Recht auf Abtreibung
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Man muss sich doch sehr wundern, in welcher Weise von unseren Ge­sund­heits­mi­nis­tern – und nicht nur von diesen – ethische Grundsätze, von christlichen Werten gar nicht zu reden, einfach weggewischt bzw. verdreht werden. Wie kann von einem „Recht auf straffreien Schwangerschaftsabbruch, der nicht angetastet werden darf“ überhaupt die Rede sein? Wie steht es mit dem Recht des ungeborenen Kindes? Meiner Ansicht nach geht die Diskussion zu diesem Thema schon seit Langem in die falsche Richtung. Verhütung und Aufklärung und nicht Abtreibung, d. h. Tötung ungeborenen Lebens, muss Gegenstand der Diskussionen sein.
Dr. med. Anemone Waninger,
Klingenbachstraße 40, 65207 Wiesbaden
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