ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2006Plattform: Fachzeitschriften auf einen Klick

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Plattform: Fachzeitschriften auf einen Klick

Dtsch Arztebl 2006; 103(38): A-2462 / B-2134 / C-2058

Krüger-Brand, Heike E.

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Eine einheitliche Infrastruktur soll den Zugang zu Fachzeitschriften erleichtern. Foto: Eberhard Hahne
Eine einheitliche Infrastruktur soll den Zugang zu Fachzeitschriften erleichtern. Foto: Eberhard Hahne
Mehr Zeit für die Forschung, weniger Aufwand bei der Recherche – die Recherchearbeit in Fachzeitschriften und Datenbanken soll künftig wesentlich einfacher werden. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wollen die Universitätsbibliothek Freiburg und das Deutsche Forschungsnetz eine Infrastruktur für den Zugang zu lizenzpflichtigen wissenschaftlichen Informationen im Internet aufbauen. Unter dem Projektnamen „verteilte Authentifizierung, Autorisierung und Rechteverwaltung (AAR)“ soll eine einheitliche Infrastruktur für die Nutzung von Online-Fachzeitschriften, Datenbanken und Archiven entstehen. Das Angebot wird über das Wissenschaftsportal www.vascoda.de und über lokale Portale verfügbar sein.
Für Studierende und Wissenschaftler vereinfacht sich dadurch der Zugriff auf lizenzpflichtige Angebote. Bislang mussten sie für die meisten Fachzeitschriften eigene Zugriffsberechtigungen beantragen oder sich für jedes Angebot neu anmelden. Mit AAR wird jeder Wissenschaftler nach einmaliger Anmeldung viele Zeitschriften und Dienstangebote nutzen können, die die wissenschaftlichen Bibliotheken im Netz anbieten.
Bis Ende 2007 soll ein Verbund von Verlagen und Bibliotheken aufgebaut werden, im Rahmen dessen wissenschaftlich Tätige mit einer einmaligen Überprüfung ihrer persönlichen Zugangsberechtigung (Authentifizierung) auf möglichst alle Informationen zugreifen können („Single sign on“). Teilnehmer werden wissenschaftliche Bibliotheken und Archive sein sowie Verlage, die die Hochschulen mit Zeitschriften und Periodika versorgen. Das eingesetzte technische Verfahren „Shibboleth“, ein Produkt des internationalen Internet2-Projektes, beruht auf einem föderativen Ansatz. Dabei sind die nutzenden Einrichtungen für die Verwaltung und Authentifizierung der Endnutzer zuständig. Die Anbieter kontrollieren den Zugang zu ihren Ressourcen. KBr
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