ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2006Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Positive Zwischenbilanz

WIRTSCHAFT

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Positive Zwischenbilanz

Dtsch Arztebl 2006; 103(38): A-2489

Flintrop, Jens

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LNSLNS Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank meldet ein gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessertes Halbjahresergebnis 2006 und sieht sich weiter auf Erfolgskurs. Wie das Institut mitteilt, fiel das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge per 30. Juni 2006 mit 153,4 Millionen Euro um 18,4 Prozent besser aus als das Ergebnis nach den ersten sechs Monaten 2006. Vorstandssprecher Günter Preuß warnt allerdings vor leichtfertigem Optimismus: „Wir sollten uns davor hüten, die Zahlen per 30. Juni einfach auf das Jahresende 2006 hochzurechnen.“
Der Zinsüberschuss des Instituts erhöhte sich in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 5,2 Prozent auf 244,9 Millionen Euro. Prozentual stärker verbesserte sich der Provisionsüberschuss mit einem Anstieg um 22,6 Prozent auf 73,1 Millionen Euro, was vor allem der positiven Resonanz der Kunden im klassischen Wertpapiergeschäft zugeschrieben wird. Der Verwaltungsaufwand wuchs um 7,1 Prozent auf 173,6 Millionen Euro. Preuß rechtfertigt dies damit, dass neue Mitarbeiter eingestellt und strategische Projekte intensiviert worden seien: „Dennoch konnten wir die Cost-Income-Ratio nochmals verbessern und somit die Effizienz unserer Arbeit steigern.“
Die Bilanzsumme der größten deutschen genossenschaftlichen Primärbank expandierte um 5,8 Prozent gegenüber dem Jahresultimo 2005 auf 31,4 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kunden nahmen um 2,9 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zu, die Kundeneinlagen um 2,7 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro und die verbrieften Verbindlichkeiten um 19,8 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Das von der Inanspruchnahme des Finanzierungs-Know-hows getragene Wachstum wurde wesentlich durch den weiteren Zugang neuer Kunden ausgelöst, deren Gesamtzahl sich im ersten Halbjahr 2006 um 3 600 auf 292 600 erhöhte. JF
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