ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2006Akupunktur: Anforderungen an Qualifikation geregelt

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Akupunktur: Anforderungen an Qualifikation geregelt

Merten, Martina

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200 Stunden Weiterbildung in Akupunktur müssen Ärzte künftig nachweisen, um Kassenpatienten behandeln zu dürfen.
200 Stunden Weiterbildung in Akupunktur müssen Ärzte künftig nachweisen, um Kassenpatienten behandeln zu dürfen.
Um künftig Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und Schmerzen durch Gonarthrose zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) akupunktieren zu dürfen, benötigen Vertragsärzte ab dem 1. Januar 2007 eine Weiterbildung zur Akupunktur von 200 Stunden. Für eine Übergangsfrist sind ab dem 1. Januar 2008 Nachweise über Qualifikationen in Schmerztherapie und Psychosomatik erforderlich. Das hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) Ende September beschlossen. Um Ärztinnen und Ärzten die Ausübung der Akupunktur zu ermöglichen, in deren Kammerbereichen die (Muster-)Weiter­bildungs­ordnung (MWBO) der Bundes­ärzte­kammer nicht umgesetzt wurde, gilt auch eine den Vorgaben der MWBO entsprechende Qualifikation.
Der G-BA reagierte mit seiner Neuregelung auf Forderungen des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums, die Qualifikationsanforderungen zu ergänzen. Ärzten, die bereits die Anforderungen zur Akupunktur erfüllen, aber noch keine Prüfung abgelegt haben, räumt der G-BA eine Übergangsfrist bis Ende 2007 ein. Der G-BA hatte im April beschlossen, Akupunkturbehandlung bei Rücken- und Knieschmerzen als GKV-Regelleistung zuzulassen. MM
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