ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2006Reformproteste: Apotheker fordern Kurskorrekturen

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Reformproteste: Apotheker fordern Kurskorrekturen

Korzilius, Heike

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Achtung! Gesundheitsreform: Mehr als 1 000 Apotheker protestierten in München. Foto: Elke Hinkelbein
Achtung! Gesundheitsreform: Mehr als 1 000 Apotheker protestierten in München. Foto: Elke Hinkelbein
Zum Abschluss des Deutschen Apothekertages haben am 23. September mehr als 1 000 Apothekerinnen und Apotheker mit einer Kundgebung gegen die Gesundheitsreform der Bundesregierung protestiert (siehe auch den Beitrag „Wir lassen uns nicht zu Händlern degradieren“ in diesem Heft). Unterstützt wurden sie dabei von Repräsentanten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, darunter Patientenvertretern, Ärzten, Krankenversicherern, der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie von Industrie- und Handelsverbänden. Das hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitgeteilt. Es sei höchste Zeit, dass die Politik fällige Kurskorrekturen vornehme, so der Tenor der Kundgebung in München. Die Apotheker stünden als freie Heilberufler auch künftig für die flächendeckende wohnortnahe Arzneimittelversorgung rund um die Uhr zur Verfügung – „wenn die Politik keine Fehler macht“, erklärte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf im Internationalen Congress-Center.
Der Basis ist es ernst mit ihrem Protest. Zwei Tage zuvor hatten sich zahlreiche Delegierte des Deutschen Apothekertages dafür ausgesprochen, die Veranstaltung auf den Münchener Marienplatz zu verlegen. „Wir brauchen mehr Öffentlichkeit“, lautete das Argument. Die Mehrheit wollte sich aber offenbar Raum dafür lassen, die Proteste in den kommenden Wochen gegebenenfalls noch zu steigern. HK
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