ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2006Pflegebegutachtung: Neue Richtlinien für den Medizinischen Dienst

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Pflegebegutachtung: Neue Richtlinien für den Medizinischen Dienst

Hibbeler, Birgit

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Foto: Barbara Krobath
Foto: Barbara Krobath
Zum 1. September sind die überarbeiteten Begutachtungsrichtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen in Kraft getreten. Sie legen die Verfahren fest, nach denen die Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) Personen begutachten, die eine Pflegestufe beantragt haben.
Neu an den Richtlinien ist unter anderem, dass die MDK-Gutachter künftig nicht nur den Bedarf an Grundpflege, sondern auch den Zeitaufwand für die Behandlungspflege, also beispielsweise die Versorgung chronischer Wunden, erfassen. Eine weitere Neuerung ist, dass die Begutachtung von Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz in die Richtlinie integriert wurde. Der Mini-Mental-Test zur Demenz-Diagnostik wurde durch ein Raster zum Erkennen eines psychopathologischen Befundes ersetzt, das an ein Verfahren der Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie angelehnt ist. Die neuen Richtlinien sind im Internet unter www. mdk-net.de abrufbar. BH
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