ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2006Medizinisch-Technische Assistenten: Klage über Gehaltseinbußen

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Medizinisch-Technische Assistenten: Klage über Gehaltseinbußen

Dtsch Arztebl 2006; 103(39): A-2504

Gerst, Thomas

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Foto: Photothek.net
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Mit der Ablösung des Bundesangestellten-Tarifvertrages (BAT) durch den Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) drohen den rund 90 000 medizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten (MTA) massive Gehaltseinbußen. Dies befürchtet der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin (dvta). Sollte es bei der vorgesehenen Grundeingruppierung bleiben, würden die MTA einen Verlust von monatlich deutlich mehr als 100 Euro hinnehmen müssen, kritisierte Andrea Michelsen, dvta-Vorsitzende für Laboratoriums- und Veterinärmedizin. Grund sei das nach TVöD niedrigere Einstiegsgehalt einer MTA. Bei einer verheirateten MTA mit Kindern führe dies sogar zu rund 300 Euro weniger Gehalt im Monat. Der dvta fordert, dass es durch den neuen Tarifvertrag nicht zu einer Schlechterstellung der MTA kommen dürfe. Andrea Michelsen: „Ein gut funktionierendes Gesundheitswesen kann nur mit gut ausgebildetem Personal und unter vernünftigen Arbeitsbedingungen aufrechterhalten werden.“ TG
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