ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1997Entschädigung für Hepatitis-C-Infizierte

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Entschädigung für Hepatitis-C-Infizierte

Dtsch Arztebl 1997; 94(9): A-500 / B-422 / C-398

afp; Korzilius, Heike

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LNSLNS BONN. Frauen, die sich Ende der 70er Jahre in der DDR durch eine Anti-D-Immunprophylaxe mit Hepatitis C infiziert haben, sollten nach Ansicht des Petitionsausschusses des Bundestags vom Bund entschädigt werden. Die Ausschußmitglieder hatten sich einstimmig dafür ausgesprochen, daß die Betroffenen nicht nur von den Ländern, sondern auch vom Bund finanzielle Unterstützung erhalten. Das teilte der Petitionsausschuß Ende Januar mit. Viele der Frauen seien durch das verseuchte Serum schwer geschädigt worden. Die Opfer litten unter Leberfunktionsstörungen und anderen gesundheitlichen sowie psychischen Problemen. Über den Vorschlag des Petitionsausschusses muß nun der Bundestag abstimmen. Die Bundesregierung argumentierte bisher, die Entschädigung sei Ländersache. Die betroffenen Frauen gelten bislang als Impfgeschädigte und erhalten Leistungen nach dem Bundesseuchengesetz. Im Zuge der Anti-DImmunprophylaxe hatten rund 6 700 Frauen verseuchte Immunglobuline erhalten. afp/HK
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