ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2006Mitteilungen: Erweiterung und Überarbeitung der „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund“

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Erweiterung und Überarbeitung der „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund“

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LNSLNS Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vom 21. Februar 2006 wurde das Indikationsspektrum für die Ausführung und Abrechnung der photodynamischen Therapie am Augenhintergrund (PDT) im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung um zwei Indikationen erweitert. Diese Indikationserweiterung machte eine Überarbeitung der bestehenden „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund“ erforderlich. Neben der Aufnahme der neuen Indikationen konnten aufgrund der Erfahrungen mit der bisherigen Vereinbarung folgende deregulierende Punkte vereinbart werden:
1. Die bislang obligate Teilnahme an einem Kurs zur Indikationsstellung und Durchführung der PDT ist nur noch dann erforderlich, wenn der Arzt nicht die selbstständige Durchführung von 50 photodynamischen Therapien am Augenhintergrund unter Anleitung nachweisen kann.
2. Die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation bezieht sich künftig nur noch auf Erstindikationsstellungen.
3. Erstmals ist eine Regelung vorgesehen, das Intervall zur Überprüfung der ärztlichen Dokumentation auf zwei Jahre zu verlängern (bislang jährlich), wenn der Arzt in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Anforderungen an eine sachgemäße Indikationsstellung erfüllt hat.
Die neue Vereinbarung zur PDT tritt – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der einzelnen Vertragspartner, von der jedoch ausgegangen werden kann – zeitgleich mit der geänderten Leistungsposition 06332 des EBM zum 1. 10. 2006 in Kraft.
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