ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2006Pharmaverband: Enttäuscht von der Bundesregierung

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Pharmaverband: Enttäuscht von der Bundesregierung

Blöß, Timo

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Foto: ddp
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Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) hat die bisherigen gesundheitspolitischen Beschlüsse der Großen Koalition kritisiert. „Die Enttäuschungen über die Ergebnisse dieser Koalition im Gesundheits- und insbesondere im Arzneimittelbereich sind so groß, wie bisher die Erwartungen waren“, erklärte der Vorsitzende des BAH, Hans-Georg Hoffmann, Ende September bei der Jahrestagung des Verbandes in Berlin. Neue Bestimmungen wie das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) würden lediglich zulasten der pharmazeutischen Industrie verabschiedet. Sie seien so gestaltet, dass sie schnell und einfach umzusetzen und ihr Einsparpotenzial zulasten der Arzneimittelhersteller „eindeutig bezifferbar“ sei.
Im Zuge der Diskussion um die Gesundheitsreform mahnte Hoffmann die Politik, das bestehende System nicht nur zu verändern, sondern auch zu verbessern. Dabei müsse die Bundesregierung dafür Sorge tragen, „dass abseits aller inhaltlichen Weichenstellungen die GKV-Reform nicht schon deswegen Schaden in der öffentlichen Meinung nimmt, weil die Versicherten nichts mit ihr anfangen können“. TB
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